Programme for International Student Assessment 2015 (PISA 2015)

Erhebungszeitraum

2015
verfügbar seit 02/2019
Testpopulation Fünfzehnjährige sowie Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=ca. 6.500)
Erfasste Kompetenzen Mathematik, Deutsch-Leseverständnis, Naturwissenschaften, Problemlösekompetenz
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Kristina Reiss (ZIB, School of Education der Technischen Universität München (TUM))
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Dokumentation Digitale Dokumentation der Erhebungsinstrumente in der Datenbank zur Qualität von Schule (DaQS)
Zitationsvorschlag Reiss, K., Sälzer, C., Schiepe-Tiska, A., Mang, J., Heine, J.-H., Weis, M., Klieme, E. & Köller O. (2019): Programme for International Student Assessment 2015 (PISA 2015). Version: 1. IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. Datensatz [Dataset]. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_2015_v1
Zugangshinweise

Für diese Studie liegt keine Bundesland-Variable vor.

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

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Mit Durchführung des Programme for International Student Assessment (PISA) 2015 liegen die Ergebnisse aus der sechsten Erhebungsrunde vor, bei der diesmal die Naturwissenschaften im Mittelpunkt stehen. Damit ist der zweite Zyklus der Studie (2000-2006, 2009-2015) abgeschlossen, so dass jede der drei untersuchten Grundbildungsdomänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften zweimal den inhaltlichen Schwerpunkt bildete. Die fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schüler bearbeiteten Aufgaben aus den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik, Lesen und kollaboratives Problemlösen sowie einen Fragebogen zum demographischen Hintergrund und dem Unterrichts- und Schulgeschehen. Befragt wurden außerdem die Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern. Auf nationaler Seite wurde die Untersuchung von einer Arbeitsgruppe am Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB e. V.) unter Leitung von Prof. Dr. Kristina Reiss an der School of Education der Technischen Universität München (TUM) durchgeführt. Die wichtigste Änderung für die Testteilnehmerinnen und Testteilnehmer bestand in der Umstellung auf computerbasiertes Testen. Außerdem wurde in PISA 2015 ein verfeinertes Modell zur Skalierung der Daten verwendet, welches neben der Schwierigkeit der Testaufgaben und der Fähigkeit der Jugendlichen auch das Potenzial von Testaufgaben berücksichtigt, tatsächlich kompetente von weniger kompetenten Schülerinnen und Schülern zu unterscheiden.

 

Zu beachten:
IQB-Ländervergleiche seit 2009 als eigenständige Studien

Bei Anträgen auf die PISA-Daten der Erhebungen 2000, 2003 und 2006 werden jeweils die deutschen Datensätze aus der internationalen und der nationalen Ergänzungsstudie (PISA-I bzw. PISA-E) gemeinsam ausgeliefert. Seit der Erhebung im Jahr 2009 wurden die nationalen Ergänzungsstudien (PISA-E) durch die IQB-Ländervergleiche abgelöst, die parallel zu den internationalen PISA-Erhebungen stattfinden. Die Daten der IQB-Ländervergleiche seit 2009 werden zwar nicht automatisch mit den Daten der internationalen PISA-Studien ausgeliefert, sind aber auf Antrag ebenfalls am Forschungsdatenzentrum des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erhältlich. Weitere Informationen zu den IQB-Ländervergleichen finden Sie hier und hier.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 21.05.2019).

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

Dokumentation

Im Skalenhandbuch zur PISA-2015 Studie finden Sie eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Variablen. 

 

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie zentrale Ergebnisse der PISA-Studie 2015. Hier geht es zum ausführlichen Ergebnisbericht. Berichte in deutscher, englischer und französischer Sprache stehen auch auf der PISA-Website der OECD zum Download zur Verfügung.

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de