FAQ - Häufig gestellte Fragen

Datennutzung

Wer ist berechtigt, einen Antrag zu stellen?

Eine Antragstellung steht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden offen, wobei sie in der Regel institutionell an eine Universität oder ein öffentlich gefördertes Forschungsinstitut angebunden sein müssen. Es wird vorausgesetzt, dass die Daten ausschließlich für nicht kommerzielle wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.

Wie ist ein Antrag zu stellen?

Es ist eine kurze Forschungsskizze mit einer Beschreibung der theoretischen Grundlagen, Herleitung der Fragestellungen oder Hypothesen und geplanten Analysen einzureichen. Der Antrag sollte mindestens 2-3 Seiten und höchstens 10 Seiten umfassen und die auf der Homepage des FDZ unter Antragsverfahren veröffentlichten Richtlinien beachten.

Wie lange dauert die Prüfung eines Antrags?

Nach Antragseingang an unser FDZ wird von uns zunächst geprüft, ob die formalen Kriterien zur Antragsgenehmigung erfüllt sind. Dies nimmt in der Regel 2 Wochen in Anspruch.
In Ausnahmefällen, etwa wenn Unklarheit darüber besteht, ob der Antrag vertraglichen Vereinbarungen mit dem Dateneigentümer der Studie widerspricht, behält sich das FDZ vor, externe Gutachterinnen bzw. Gutachter, die jeweiligen Datenproduzenten oder die Dateneigentümer in den Prüfungsprozess mit einzubeziehen. In solchen Fällen ist mit einer Verlängerung des Genehmigungsprozesses um einige Wochen zu rechnen.
Sollte das Forschungsvorhaben z. B. Ländervergleiche beinhalten, die neuartig und bisher noch nicht publiziert sind, ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen, da der Antrag aufgrund der Neuregelung vom 20.09.2012 (in der Fassung vom 09.09.2015) einer wissenschaftlichen Begutachtung unterzogen wird.

Nach Prüfung Ihres Antrags wird ein Datennutzungsvertrag ausgefertigt, der von beiden Seiten zu unterzeichnen ist. Anschließend erhalten Sie die beantragten Daten. Bitte beachten Sie, dass die Gesamtverfahrensdauer im Standardfall etwa 8 Wochen betragen kann und planen Sie ausreichend Zeit ein.

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter Antragsverfahren.

Wie werden die Daten zugänglich gemacht?

In Abhängigkeit von der Sensibilität der Daten gibt es verschiedene Verfahren des Datenzugangs:
Wenn die Daten keine Länderkennung oder andere sensible Daten enthalten – dies ist der Regelfall –, erhält der Antragsteller die betreffenden Daten in Form von Scientific Use Files im SPSS- oder STATA-Format.
Bei sensiblen Daten – also z. B. Daten mit Länderkennungen – wird ein Scientific Use File mit geleerter Länderkennungsvariable zur Verfügung gestellt. Es besteht dann die Möglichkeit, anhand dieses Datensatzes Steuerfiles zu erstellen, die über den kontrollierten Fernrechenzugang JoSuA (bereitgestellt vom IZA in Bonn) verarbeitet werden. Alternativ stehen sowohl am FDZ in Berlin als auch am IZA in Bonn Gastwissenschaftler-Arbeitsplätze zur Verfügung, die zum Umgang mit sensiblen Daten genutzt werden können.
 

Was müssen Datennutzende nach Projektende beachten?

Die Daten sind nach Abschluss des Projekts zu löschen und ihre Löschung ist dem FDZ anzuzeigen.

Bitte übermitteln Sie uns außerdem zeitnah nach Abschluss des Projektes (vorzugsweise elektronisch) ein entsprechendes Belegexemplar. Hierbei ist zu beachten, dass sowohl der Datengeber nach unseren Vorgaben (siehe Zitationsvorschlag auf den Studienseiten und im Datennutzungsvertrag) als auch das FDZ (z. B. in der Danksagung/Acknowledgements, bei Daten oder in einer Fußnote) zu zitieren sind.

 

Datenübergabe

Sie verfügen über Datensätze, die Kompetenzmessungen beinhalten? Auf unserer Seite Datenübergabe finden Sie alle wichtigen Informationen darüber, wie die Daten übergeben werden sollten.

 

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de