Programme for International Student Assessment 2012 (PISA 2012)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Literatur

Leerdatensätze

Dokumentation

Weiterführende Informationen

Hinweise zur Nutzung der Daten

Erhebungszeitraum

2012
verfügbar seit 07/2019
Testpopulation Fünfzehnjährige sowie Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=ca. 5.000) und 9.-Klässlerinnen und -Klässler (N=ca. 10.000)
Lehrer (N=2.084)
Schulen (N=230)
Erfasste Kompetenzen Mathematik, Deutsch-Leseverständnis, Naturwissenschaften, Problemlösekompetenz
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Manfred Prenzel (ZIB, TUM School of Education)
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Zitationsvorschlag Prenzel, M., Sälzer, C., Klieme, E., Köller, O., Mang, J., Heine, J.-H., Schiepe-Tiska, A. & Müller, K. (2015). Programme for International Student Assessment 2012 (PISA 2012) (Version 5) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_2012_v5
Zugangshinweise

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

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Projektbeschreibung

Die fünfte Erhebung von PISA im Jahr 2012 in Deutschland wurde von einer Arbeitsgruppe am Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB e.V.) durchgeführt. Auch in dieser PISA-Erhebungswelle galt es zu klären, wie gut 15-jährige Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft und auf lebenslanges Lernen vorbereitet sind. Die Testaufgaben von PISA richteten sich demzufolge nicht an spezifischen Lehrplänen aus, sondern an Wissen und Fähigkeiten, die im privaten und beruflichen Alltag zum Einsatz und zum Erwerb von Wissen benötigt werden.

Wie in den vorherigen PISA-Studien bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus den Bereichen Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften und Problemlösen. Der Schwerpunktbereich in PISA 2012 war nach 2003 zum zweiten Mal die mathematische Grundbildung.

Neben den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern wurden wie auch bei den bisherigen PISA-Studien weitere Daten über Einstellungen der Schülerinnen und Schüler, über den Schulkontext, über demographische Merkmale und Angaben über den sozialen, kulturellen und familiären Hintergrund erhoben. Darüber hinaus dienten Fragebögen für die Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern der Erfassung weiterer relevanter Hintergrundmerkmale.

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Zu beachten:
Ländervergleich seit 2009 als eigenständige Studien

Bei Anträgen auf die PISA-Daten der Erhebungen 2000, 2003 und 2006 werden jeweils die deutschen Datensätze aus der internationalen und der nationalen Ergänzungsstudie (PISA-I bzw. PISA-E) gemeinsam ausgeliefert. Seit der Erhebung im Jahr 2009 wurden die nationalen Ergänzungsstudien (PISA-E) durch die IQB-Ländervergleiche abgelöst, die parallel zu den internationalen PISA-Erhebungen stattfinden. Die Daten der IQB-Ländervergleiche seit 2009 werden zwar nicht automatisch mit den Daten der internationalen PISA-Studien ausgeliefert, sind aber auf Antrag ebenfalls am Forschungsdatenzentrum des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erhältlich. Weitere Informationen zu den IQB-Ländervergleichen finden Sie hier und hier.

 

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 05.12.2019).

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

PDF Skalenhandbuch

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Weiterführende Informationen

  • Hier finden Sie zentrale Ergebnisse der PISA-Studie 2012.
  • Hier geht es zum ausführlichen Ergebnisbericht.
  • Berichte in deutscher und englischer Sprache stehen auch auf der PISA-Website der OECD zum Download zur Verfügung.
  • PDF Hinweise zu den Daten

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Sind die Kompetenzschätzer der PISA-, IGLU- und IQB-LV/BT-Studien miteinander vergleichbar?

Prinzipiell korrelieren die Tests aus PISA und den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends hoch, aber die zugrunde liegenden Kompetenzmodelle unterscheiden sich. Die IQB-Tests sind an den Bildungsstandards der KMK und damit stärker am Curriculum orientiert als die PISA-Tests. Eine Testung der Vergleichbarkeit ist möglich mit IRT-Methoden auf Basis von Studien, in denen sowohl PISA als auch IQB-LV/IQB-BT Items verwendet wurden. Einige Studien zum Vergleich sind z. B.:

Das Ausmaß der Vergleichbarkeit muss für die Lese- und Mathematikkompetenzen sowie für die Sekundarstufe und Grundschule getrennt betrachtet werden. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass sich Länderunterschiede mit beiden Maßen gut abbilden lassen, ist die Analyse von absoluten Trends auf einer gemeinsamen Metrik aber leider nicht möglich.

Die Datensätze der Studien PISA 2012 und IQB-Ländervergleich 2012 lassen sich über die ID-Variable [idstud_FDZ] miteinander verknüpfen. Dadurch können Sie Zusammenhänge zwischen den skalierten Testwerten beider Studien miteinander vergleichen.

Beachten Sie bitte zusätzlich:

1.) Anders als in den PISA-Erhebungen werden Lese- und Mathematikkompetenz in den IQB-Studien nur in der Grundschule gemeinsam getestet: Die Lesekompetenzen wurden im IQB-Ländervergleich 2009 (Sekundarstufe I) und im IQB-Ländervergleich 2011 (Grundschule) sowie im IQB-Bildungstrend 2015 (Sekundarstufe I) und im IQB-Bildungstrend 2016 (Grundschule) erfasst. Die Mathematikkompetenzen können Sie dem IQB-Ländervergleich 2012 (Sekundarstufe) und IQB-Ländervergleich 2011 (Grundschule) sowie dem IQB-Bildungstrend 2016 (Grundschule) und dem IQB-Bildungstrend 2018 (Sekundarstufe) entnehmen.

2.) Für die PISA-Erhebungen liegt uns keine Bundeslandvariable vor.

3.) Wenn Sie Analysen durchführen möchten, die unveröffentlichte, neuartige Vergleiche zwischen einzelnen Bundesländern beinhalten, gilt laut unserer Verfahrensordnung ein erweitertes Antragsverfahren mit Reviewprozess.

Gibt es in den IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends sowie in PISA die Möglichkeit, eine (tagesgenaue) Erfassung des Alters der Schüler*innen vorzunehmen?

Angaben zum Geburtsjahr und Geburtsalter der Schüler*innen werden standardmäßig in den IQB-Ländervergleichen und PISA-Studien erhoben und stehen für Re- und Sekundäranalysen der Daten zur Verfügung. Tagesgenaue Angaben zum Geburtsdatum wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht erfasst und liegen in den Datensätzen nicht vor. Auch das genaue Testdatum ist in den meisten Datensätzen nicht enthalten (in PISA 2009 liegen diese Angaben vor). Häufig ist in den Datensätzen aber eine Altersvariable enthalten, die unter Verwendung des Geburtsjahrs und -monats in Relation zum Testdatum gebildet wurde (z. B. in den IQB-Ländervergleichen 2011, 2012 sowie in PISA 2012, 2009, 2006).

Welche nationalen PISA-Daten lassen sich mit den IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends oder den internationalen PISA-Daten verknüpfen?

Die PISA-2012-Datensätze lassen sich mit den Daten des IQB-Ländervergleichs 2012 kombinieren. Die Schüler*innen-IDs wurden in den am FDZ am IQB verfügbaren Datensätzen schon so rekodiert, dass eine Verknüpfung beider Datenquellen möglich ist. Eine Verknüpfung der anderen PISA-Wellen mit den Daten der IQB-Ländervergleichen/IQB-Bildungstrends ist leider nicht möglich, da sich die ID-Variablen nicht einheitlich rekodieren lassen.

Die nationalen PISA-Datensätze der 15-Jährigen Schüler*innen lassen sich, wie im Dokument Hinweise zu den Daten beschrieben, mit den international verfügbaren Datensätzen zu PISA 2012 verknüpfen. Die nationalen Daten der Neuntklässler*innen leider nicht.

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de