Programme for International Student Assessment 2012 (PISA 2012)

 

Erhebungszeitraum

2012
verfügbar seit 05/2018
Testpopulation Fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=ca. 5.000)
Erfasste Leistungsbereiche Mathematik, Deutsch-Leseverständnis, Naturwissenschaften, Problemlösekompetenz
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitungen
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Manfred Prenzel (ZIB, TUM School of Education)
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Zitationsvorschlag Prenzel, M., Sälzer, C., Klieme, E., Köller, O., Mang, J., Heine, J.-H., Schiepe-Tiska, A. & Müller, K. (2015): Programme for International Student Assessment 2012 (PISA 2012). Version: 4. IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. Datensatz. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_2012_v4
Zugangshinweise

Für diese Studie liegt keine Bundesland-Variable vor.

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

> Scientific Use Files beantragen

 

 PISA03 Logo Zuschnitt 

 

 

 

Die fünfte Erhebung von PISA im Jahr 2012 in Deutschland wurde von einer Arbeitsgruppe am Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB e.V.) durchgeführt. Auch in dieser PISA-Erhebungswelle galt es zu klären, wie gut 15-jährige Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft und auf lebenslanges Lernen vorbereitet sind. Die Testaufgaben von PISA richteten sich demzufolge nicht an spezifischen Lehrplänen aus, sondern an Wissen und Fähigkeiten, die im privaten und beruflichen Alltag zum Einsatz und zum Erwerb von Wissen benötigt werden.

Wie in den vorherigen PISA-Studien bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben aus den Bereichen Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften und Problemlösen. Der Schwerpunktbereich in PISA 2012 war nach 2003 zum zweiten Mal die mathematische Grundbildung.

Neben den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern wurden wie auch bei den bisherigen PISA-Studien weitere Daten über Einstellungen der Schülerinnen und Schüler, über den Schulkontext, über demographische Merkmale und Angaben über den sozialen, kulturellen und familiären Hintergrund erhoben. Darüber hinaus dienten Fragebögen für die Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern der Erfassung weiterer relevanter Hintergrundmerkmale.

 

Zu beachten:
Ländervergleich seit 2009 als eigenständige Studien

Bei Anträgen auf die PISA-Daten der Erhebungen 2000, 2003 und 2006 werden jeweils die deutschen Datensätze aus der internationalen und der nationalen Ergänzungsstudie (PISA-I bzw. PISA-E) gemeinsam ausgeliefert. Seit der Erhebung im Jahr 2009 wurden die nationalen Ergänzungsstudien (PISA-E) durch die IQB-Ländervergleiche abgelöst, die parallel zu den internationalen PISA-Erhebungen stattfinden. Die Daten der IQB-Ländervergleiche seit 2009 werden zwar nicht automatisch mit den Daten der internationalen PISA-Studien ausgeliefert, sind aber auf Antrag ebenfalls am Forschungsdatenzentrum des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erhältlich. Weitere Informationen zu den IQB-Ländervergleichen finden Sie hier und hier.

 

Literatur

Hier finden Sie zentrale Ergebnisse der PISA-Studie 2012. Hier geht es zum ausführlichen Ergebnisbericht. Berichte in deutscher und englischer Sprache stehen auch auf der PISA-Website der OECD zum Download zur Verfügung.

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

Dokumentation

Im Skalenhandbuch zur PISA-2012 Studie finden Sie eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Variablen.

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de