IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 (IQB-LV 2011)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Leerdatensätze

Dokumentation

Hinweise zur Nutzung der Daten

Literatur

Erhebungszeitraum 2011
Datensatz veröffentlicht am 01.10.2014
Version v3
aktuelle Version verfügbar seit 01.09.2019
Stichprobe Schüler*innen der Jahrgangsstufe 4 (N=27.081) an allgemeinbildenden Grundschulen (N=1.349); Lehrkräfte Deutsch (N=1.227), Mathematik (N=1.200) Schulleitung (N=1.272)
erfasste Kompetenzen Deutsch, Mathematik
Kontextfragebögen für Eltern, Lehrkräfte, Schüler*innen, Schulleitung
Region deutschlandweit
Auftraggeber / Mittelgeber Kultusministerkonferenz (KMK)
Leitung Richter, Dr. Dirk
Pant, Prof. Dr. Hans Anand
Böhme, Dr. Katrin
Stanat, Prof. Dr. Petra
Datengebende Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
Verwandte Studien IQB-BT 2016 (DOI: 10.5159/IQB_BT_2016_v1)
Zitationsvorschlag Scientific Use File (SUF):

Stanat, P., Pant, H. A., Böhme, K., Richter, D., Weirich, S., Haag, N., Roppelt, A., Engelbert, M. & Reimers, H. (2014). IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 (IQB-LV 2011) (Version 3) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_LV_2011_v3

Campus File (CF):

Forschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (FDZ am IQB) (2019). IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 (IQB-LV 2011) - Campus File (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_LV_2011_CF_v1
Datenrestriktion / Zugangshinweise Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

Nutzende des Datensatzes müssen stets das Skalenhandbuch zitieren.

Richter, D., Böhme, K., Bastian-Wurzel, J., Pant, H. A. & Stanat, P. (2014). IQB-Ländervergleich 2011. Skalenhandbuch zur Dokumentation der Erhebungsinstrumente. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://dx.doi.org/10.18452/3127

 

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Projektbeschreibung

Der IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 ist eine im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) der Bundesrepublik Deutschland bundesweit durchgeführte Studie. Sie dient der systematischen Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards für die Fächer Deutsch und Mathematik in den Ländern der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt nahmen an der Untersuchung mehr als 27.000 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe teil. Im Fach Deutsch wurden die Kompetenzbereiche Lesen, Zuhören und Orthografie getestet, wobei letzterer nur in einer Teilstichprobe von ca. 4.800 überprüft wurde. Das Fach Mathematik umfasste Aufgaben aus allen fünf inhaltlichen Leitideen (Zahlen und Operationen, Raum und Form, Muster und Strukturen, Größen und Messen sowie Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit).

Neben den Kompetenztests kamen auch Fragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und die Schulleitungen zum Einsatz. Diese dienten der Erfassung sozio-kultureller, ethnischer und familiärer Lebensbedingungen der Schülerinnen und Schüler und der Erfassung von Merkmalen ihrer Lernumgebung in Schulen.

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Wie viele Klassen pro Schule werden in den IQB-Studien in die Stichprobe gezogen?

In den IQB-Studien (Ländervergleiche bzw. Bildungstrend) wird in der Regel eine Klasse pro Schule in die Stichprobe aufgenommen. Außnahmen gibt es für einige Bundesländer sowie für einige Schulformen (z.B. Förderschulen). Informationen zur Stichprobenziehung in den Studien finden Sie in den Ergebnisberichten bzw. Skalenhandbüchern.

Hier eine kurze Zusammenfassung zur Stichprobenziehung:

  • IQB-Ländervergleich 2008/2009: Eine Klasse der 9. Jahrgangsstufe pro Schule; gesamter Klassenverband nahm an der Testung teil. Förderschulen wurden bei der Stichprobenziehung nicht berücksichtigt.
  • IQB-Ländervergleich 2011: An allgemeinen Schulen eine Klasse der 4. Jahrgangsstufe pro Schule; gesamter Klassenverband nahm an der Testung teil. An Förderschulen nahmen klassenübergreifend alle Schüler*innen teil, die der 4. Jahrgangsstufe zugeordnet waren und einen oder mehrere der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache oder emotionale und soziale Entwicklung hatten.
  • IQB-Ländervergleich 2012: In Gymnasien wurde jeweils eine Klasse der 9. Jahrgangsstufe in die Testung einbezogen, in Schulen anderer Schularten (außer Förderschulen) waren es jeweils zwei Klassen (sofern vorhanden). In den ausgewählten Klassen sollten alle Schüler*innen an der Testung teilnehmen. An Förderschulen nahmen klassenübergreifend alle Schüler*innen teil, die der 9. Jahrgangsstufe zugeordnet waren und einen oder mehrere der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache oder emotionale und soziale Entwicklung hatten.
  • IQB-Bildungstrend 2015: An allgemeinen Schulen eine Klasse der 9. Jahrgangsstufe pro Schule; in der ausgewählten Klasse sollten alle Schüler*innen an der Testung teilnehmen. An Förderschulen nahmen klassenübergreifend alle Schüler*innen teil, die der 9. Jahrgangsstufe zugeordnet waren und einen oder mehrere der Förderschwerpunkte Lernen, Sprache oder emotionale und soziale Entwicklung hatten.

Sind die Kompetenzschätzer der PISA-, IGLU- und IQB-Studien miteinander vergleichbar?

Prinzipiell korrelieren die Tests aus PISA und den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends hoch, aber die zugrunde liegenden Kompetenzmodelle unterscheiden sich. Die IQB-Tests sind an den Bildungsstandards der KMK und damit stärker am Curriculum orientiert als die PISA-Tests. Eine Testung der Vergleichbarkeit ist möglich mit IRT-Methoden auf Basis von Studien, in denen sowohl PISA als auch IQB-LV/IQB-BT Items verwendet wurden. Einige Studien zum Vergleich sind z. B.:

Das Ausmaß der Vergleichbarkeit muss für die Lese- und Mathematikkompetenzen sowie für die Sekundarstufe und Grundschule getrennt betrachtet werden. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass sich Länderunterschiede mit beiden Maßen gut abbilden lassen, ist die Analyse von absoluten Trends auf einer gemeinsamen Metrik aber leider nicht möglich.

Was genau ist die  WLE-Variablen (WLE = Weighted Likelihood Estimates) im IQB-Ländervergleich 2011?

Die WLE-Variablen (WLE = Weighted Likelihood Estimates) sind Personenschätzer für die schulischen Kompetenzen der Kinder. Sie können vergleichbar wie z-standardisierte Werte interpretiert werden - mit der Ausnahme, dass die Standardabweichung nicht genau 1 beträgt. Nähere Informationen zum Konzept der WLEs finden Sie in dieser Publikation:
Warm, T.A. Weighted likelihood estimation of ability in item response theory. Psychometrika 54, 427–450 (1989). https://doi.org/10.1007/BF02294627

Worauf lassen sich die fehlenden Werte auf den Kompetenzschätzern (z. B. Plausible Values, Kompetenzstufen, WLEs) im IQB-Ländervergleich 2011 zurückführen?

Fehlende Werte auf den Kompetenzschätzern (z. B. Plausible Values, Kompetenzstufen, WLEs) lassen sich darauf zurückführen, dass diese Kinder entweder nicht am Kompetenztest teilgenommen haben (keine Teilnahme am Testheft zu Testtag 1 und/oder Testtag 2, siehe die Variablen [tr_t_th_tt1] und [tr_t_th_tt2] im Schülerdatensatz) bzw. aus einem anderen Grund von der Testung ausgeschlossen wurden (siehe Variable ]tr_Ex" im Schüler*innendatensatz).

Was sind die WLE-Reliabilitäten der Kompetenzschätzer und Referenz für Skalen zum akademischen Selbstkonzept im IQB-Ländervergleich 2011?

WLE-Reliabilitäten
- Lesen: WLE-Rel. = 0.669
- Zuhören: WLE-Rel. = 0.605
- Orthografie: WLE-Rel. = 0.844
- Mathematik (Globalmodell): WLE-Rel. = 0.921

Referenz für Skalen zum akademischen Selbstkonzept:
Martin, M. O., & Preuschoff, C. (2008). Creating the TIMSS 2007 background indices. In J. F. Olson, M. O. Martin, & I. V. S. Mullis (Eds.), TIMSS 2007 Technical Report (pp. 281–338). Chestnut Hill, MA: TIMSS & PIRLS International Study Center, Boston College.

Gibt es in den IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends sowie in PISA die Möglichkeit, eine (tagesgenaue) Erfassung des Alters der Schüler*innen vorzunehmen?

Angaben zum Geburtsjahr und Geburtsalter der Schüler*innen werden standardmäßig in den IQB-Ländervergleichen und PISA-Studien erhoben und stehen für Re- und Sekundäranalysen der Daten zur Verfügung. Tagesgenaue Angaben zum Geburtsdatum wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht erfasst und liegen in den Datensätzen nicht vor. Auch das genaue Testdatum ist in den meisten Datensätzen nicht enthalten (in PISA 2009 liegen diese Angaben vor). Häufig ist in den Datensätzen aber eine Altersvariable enthalten, die unter Verwendung des Geburtsjahrs und -monats in Relation zum Testdatum gebildet wurde (z. B. in den IQB-Ländervergleichen 2011, 2012 sowie in PISA 2012, 2009, 2006).

Welche PISA-Daten lassen sich mit welchen IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends verknüpfen?

Die PISA-2012-Datensätze lassen sich mit den Daten des IQB-Ländervergleichs 2012 kombinieren. Die Schüler*innen-IDs wurden in den am FDZ am IQB verfügbaren Datensätzen schon so rekodiert, dass eine Verknüpfung beider Datenquellen möglich ist. Eine Verknüpfung der anderen PISA-Wellen mit den Daten der IQB-Ländervergleichen/IQB-Bildungstrends ist leider nicht möglich, da sich die ID-Variablen nicht einheitlich rekodieren lassen.

Wie werden Lehrkräfte- und Schüler*innendatensätzen verknüpft?

Im IQB-Ländervergleich 2011 wurde pro Schule eine Klasse in die Stichprobe einbezogen (mit einigen wenigen Ausnahmen von Schulen, in denen Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht gemeinsam mit Schüler*innen ohne Förderbedarf getestet wurden). Die Teildatensätze der Schüler*innen und Lehrkräfte lassen sich über die ID-Variable „idsch_FDZ“ miteinander kombinieren. Vor einer Verknüpfung beider Datensätze müssen im Lehrkräfte-Datensatz doppelte Fälle mit identischer „idsch_FDZ“ (N=557) entfernt werden. Doppelte Fälle im Lehrkräfte-Datensatz kommen dadurch zustande, dass die Fächer Deutsch und Mathematik in manchen Klassen von verschiedenen Lehrkräften unterrichtet wurden. In diesen Klassen liegen Angaben beider Lehrkräfte vor. Es wird empfohlen, die Auswahl der Lehrkräfteangaben fachspezifisch vorzunehmen: Für schüler*innenspezifische Analysen zum Fach Deutsch bzw. Mathematik sollten die korrespondierenden Lehrkräfte (Variablennamen im Lehrkräfte-Datensatz: Deutsch: „LFa_a“, Mathematik: „LFa_f“)  ausgewählt werden.

Wie führe ich Trendanalysen mit dem IQB-Bildungstrend 2016 durch?

Um Trendanalysen  zwischen dem IQB-Ländervergleich 2011 und IQB-Bildungstrend 2016 durchführen und die Ergebnisse zum IQB-Bildungstrend 2016-Berichtsband replizieren zu können, werden für den Kompetenzbereich Orthografie neu skalierte Plausible Values benötigt. Diese wurden in der dritten Datenversion hinzugefügt:

Neue Variablen (N=15): SLvDOR01_Metrik2016 bis SLvDOR15_Metrik2016

Für die anderen Kompetenzbereiche (Lesen und Zuhören) und das Fach Mathematik sind keine Anpassungen der Plausible Values erforderlich, um Trendanalysen durchzuführen. Um die Ergebnisse des Berichtsbandes für den IQB-Ländervergleich 2011 zum Kompetenzbereich Orthografie zu replizieren, sollte auf die ursprünglichen Kompetenzschätzer zurückgegriffen werden (Variablennamen: SLvDOR01 bis SLvDOR15).

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Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 20.07.2021).

PDF Hier finden Sie den Bericht zum IQB-Ländervergleich 2011.

2021

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Kretschmann, J., Westphal, A. & Vock, M. (2021). Does it pay to be one of the oldest in class? Relative age effects on academic self-concept, peer relations, and teacher judgments in German primary schools. Learning and Instruction, 74(4), 101463. https://doi.org/10.1016/j.learninstruc.2021.101463

2020

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Kuschel, J., Richter, D. & Lazarides, R. (2020). Wie relevant ist die gesetzliche Fortbildungsverpflichtung für Lehrkräfte? Eine empirische Untersuchung zur Fortbildungsteilnahme in verschiedenen deutschen Bundesländern. Zeitschrift für Bildungsforschung, 38(4), 915. https://doi.org/10.1007/s35834-020-00274-3

2019

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Forschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. (2019). IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 (IQB-LV 2011) - Campus File (Version 2) [Datensatz]. Berlin: IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. https://doi.org/10.5159/IQB_LV_2011_CF_v2

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Kölm, J., Gresch, C. & Kuhl, P. (2019). Zuwanderungsbezogene Disparitäten bei der Diagnose eines sonderpädagogischen Förderbedarfs Lernen und der besuchten Schulart. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft [Immigration-related disparities in having a diagnosis of special educational needs in the area of learning and the type of schooling], 66(1), 73. https://doi.org/10.1007/s11618-019-00896-y

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2018

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Jores, D. & Leiss, L. M. (2018). Die Kontroversen um PISA und Co. sowie eine Untersuchung zur Einstellung von Lehrkräften und Schulleitern zu Large Scale Assessments - Unveröffentlichte Bachelorarbeit. Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mainz.

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Hilz, S. (2017). Multigrade Classes and Their Impact on Student Performance in Primary School - Unveröffentliche Bachelorarbeit. Ludwig-Maximilians-Universität München, München.

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2016

Autorengruppe Bildungsberichterstattung. (2016). Bildung in Deutschland 2016. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration [Education in Germany 2016. An indicator-based report including an analysis of education and migration]. Bielefeld: Bertelsmann. https://doi.org/10.3278/6001820ew

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Kocaj, A., Haag, N., Weirich, S., Kuhl, P., Pant, H. A. & Stanat, P. (2016). Aspekte der Testgüte bei der Erfassung schulischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf [Aspects of test accuracy in the assessment of school competences of students with special educational needs]. In V. Moser & B. Lütje-Klose (Hrsg.), Schulische Inklusion (Zeitschrift für Pädagogik. Beiheft, Bd. 62, S. 212–233). Weinheim: Beltz Juventa. Verfügbar unter http://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/buecher/produkt_produktdetails/31333-schulische_inklusion.html  https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-171816

Nikolaus, J. (2016). Soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem: Welche herkunftsspezifischen Einflüsse auf die Lesekompetenz von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern gibt es in Deutschland und haben sie sich im Zeitverlauf verringert? Eine Analyse der PISA-Daten im Zeitvergleich - Unveröffentlichte Masterarbeit. Universität Kassel, Kassel.

2015

Haag, N., Heppt, B., Roppelt, A. & Stanat, P. (2015). Linguistic simplification of mathematics items: effects for language minority students in Germany. European Journal of Psychology of Education, 30(2), 145–167.

Haag, N., Roppelt, A. & Heppt, B. (2015). Effects of mathematics items' language demands for language minority students: Do they differ between grades? Learning and Individual Differences, 42, 70–76.

Heppt, B., Haag, N., Böhme, K. & Stanat, P. (2015). The Role of Academic-Language Features for Reading Comprehension of Language-Minority Students and Students from Low-SES Families. Reading Research Quarterly, 50(1), 61-82 (22 Seiten). https://doi.org/10.1002/rrq.83

Kocaj, A., Kuhl, P., Rjosk, C., Jansen, M., Pant, H. A. & Stanat, P. (2015). Der Zusammenhang zwischen Beschulungsart, Klassenkomposition und schulischen Kompetenzen von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf [The relationship between type of schooling, classroom composition and school skills of students with special educational needs]. In P. Kuhl, P. Stanat, B. Lütje-Klose, C. Gresch, H. A. Pant & M. Prenzel (Hrsg.), Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Schulleistungserhebungen [335]-370). Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-06604-8_12

Richter, D., Böhme, K., Bastian-Wurzel, J., Pant, H. A. & Stanat, P. (2015). IQB-Ländervergleich 2011. Skalenhandbuch zur Dokumentation der Erhebungsinstrumente: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. https://doi.org/10.18452/3127

2014

Böhme, K., Richter, D., Weirich, S., Haag, N., Wendt, H., Bos, W. et al. (2014). Messen wir dasselbe? Zur Vergleichbarkeit des IQB-Ländervergleichs 2011 mit den internationalen Studien IGLU und TIMSS 2011 [Are we measuring the same thing? - Comparability of the IQB National Assessment Study 2011 with PIRLS and TIMSS 2011]. Unterrichtswissenschaft, 42(4), 342–365.

Böhme, K. & Hoffmann, L. (2014). Sprachstandsdiagnostik bei mehrsprachigen Grundschulkindern - Empirische Befunde zum Einsatz diagnostischer Verfahren in Deutschland [Language level diagnostics for multilingual elementary school children - Empirical results on using diagnostic methods in Germany]. Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 19(2), 20–39. Verfügbar unter http://tujournals.ulb.tu-darmstadt.de/index.php/zif/article/view/6

Klusmann, U. & Richter, D. (2014). Beanspruchungserleben von Lehrkräften und Schülerleistung. Eine Analyse des IQB-Ländervergleichs in der Primarstufe [Teacher stress and student achievement]. Zeitschrift für Pädagogik, 60(2), 202–224. Verfügbar unter http://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/zeitschriften/zeitschrift_fuer_paedagogik/article/Journal.html?tx_beltz_journal[article]=13165&cHash=5beeb1ff63755ad4c1c49703a26003f4  https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-146545

Kocaj, A., Kuhl, P., Kroth, A. J., Pant, H. A. & Stanat, P. (2014). Wo lernen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besser? Ein Vergleich schulischer Kompetenzen zwischen Regel- und Förderschulen in der Primarstufe. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie [Where do students with special educational needs learn better? A comparison of achievement between regular primary schools and special schools], 66(2), 165–191. https://doi.org/10.1007/s11577-014-0253-x

Richter, D., Böhme, K., Becker, M., Pant, H. A. & Stan at, P. (2014). Überzeugungen von Lehrkräften zu den Funktionen von Vergleichsarbeiten. Zusammenhänge zu Veränderungen im Unterricht und den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern [Teachers' beliefs on the role of state-wide comparison tests]. Zeitschrift für Pädagogik, 60(2), 225–244. Verfügbar unter http://www.beltz.de/fachmedien/erziehungs_und_sozialwissenschaften/zeitschriften/zeitschrift_fuer_paedagogik/article/Journal.html?tx_beltz_journal[article]=13166&cHash=68e2ce2a86630cebef41932503089857  https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-128468 (inhaltlich überarbeitete Version)

Stanat, P., Pant, H. A., Böhme, K., Richter, D., Weirich, S., Haag, N. et al. (2014). IQB-Ländervergleich Primarstufe 2011 (IQB-LV 2011) (Version 3) [Datensatz]. Berlin: IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. https://doi.org/10.5159/IQB_LV_2011_v3

2013

Böhme, K., Felbrich, A., Weirich, S. & Stanat, P. (2013). Sprachliche Kompetenzen von Schülern mit Zuwanderungshintergrund am Ende der 4. Jahrgangsstufe [Language skills of students with an immigration background at the end of Grade 4]. Die Deutsche Schule, 105, 128–143.

Böhme, K. & Richter, D. (2013). Der IQB-Ländervergleich 2011 [The IQB National Assessment Study 2011]. Schulmanagement, 44(3), 30–34.

Kuhl, P., Felbrich, A., Richter, D., Stanat, P., Pant, H. A., Becker, R. et al. (2013). Die Jahrgangsmischung auf dem Prüfstand. Effekte jahrgangsübergreifenden Lernens auf Kompetenzen und sozio-emotionales Wohlbefinden von Grundschülerinnen und Grundschülern [Mixed-age teaching on the test bench]. In R. Becker & A. Schulze (Hrsg.), Bildungskontexte. Strukturelle Voraussetzungen und Ursachen ungleicher Bildungschancen (S. 299–324). Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-531-18985-7

Stanat, P., Pant, H. A., Richter, D., Pöhlmann, C. & Kuhl, P. (2013). Was kann das IQB leisten? [What can the IQB accomplish?]. In S. Lin-Klitzing, D. DiFuccia & G. Müller-Frerich (Hrsg.), Zur Vermessung von Schule. Empirische Bildungsforschung und Schulpraxis (S. 125–152). Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

2011

Böhme, K. & Mallwitz, M. (2011). Qualitätsmonitoring im Rahmen des Ländervergleichs in der Primarstufe 2011 - Arbeitsbericht. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB).

ohne Jahr

Raphael Koßmann. Der sonderpädagogische Förderbedarf im Lernen im Spiegel einer deutschlandweiten Ländervergleichsstudie. In vds-Hessen im Verband Sonderpädagogik (Hrsg.), Behindertenpädagogik (Bd. 1, S. 47–73). Vierteljahresschrift für Praxis, Forschung und Lehre. Gießen: Psychosozial-Verlag. Verfügbar unter https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/cPath/4000_4930/products_id/8310

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Kontakt

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Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

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