IQB-Bildungstrend Primarstufe 2016 (IQB-BT 2016)

 (vormals als Ländervergleich bezeichnet)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Literatur

Leerdatensätze

Dokumentation

Weiterführende Informationen

Hinweise zur Nutzung der Daten

Erhebungszeitraum

2016
verfügbar seit 09/2019
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=31.335)
Lehrkräfte Deutsch (N=597), Mathematik (N=551), Deutsch & Mathematik (N=836),
Schulleitung (N=ca. 1.408)
Schulen (N=1.508)
Erfasste Kompetenzen Deutsch, Mathematik
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Schulleitung
Region bundesweit
dazugehörige Institution(en) Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB)
Federführung Prof. Dr. Petra Stanat, Dr. Stefan Schipolowski (IQB)
Auftraggeber Kultusministerkonferenz (KMK)
Link zur Studie https://www.iqb.hu-berlin.de/bt/BT2016
Zitationsvorschlag Stanat, P., Schipolowski, S., Rjosk, C., Weirich, S., Mahler, N., Kohrt, P., & Wittig, J. (2019). IQB-Bildungstrend Primarstufe 2016 (IQB-BT 2016) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_BT_2016_v1
Zugangshinweise

Zu dieser Studie liegen Sperrvermerke vor. Falls Sie einen Datennutzungsantrag stellen möchten und Nachfragen haben, wenden Sie sich gern an uns.

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

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Projektbeschreibung

Im IQB-Bildungstrend Primarstufe 2016 untersuchte das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz zum zweiten Mal, inwieweit Viertklässlerinnen und Viertklässler die bundesweit geltenden Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz in den Fächern Deutsch und Mathematik für den Primarbereich erreichten. Durch einen Vergleich mit den Ergebnissen des IQB-Ländervergleichs 2011 ist es möglich zu prüfen, inwieweit sich das Kompetenzniveau der Schüler der 4. Jahrgangsstufe in den einzelnen Ländern in einem Zeitraum von fünf Jahren verändert hat. Am IQB-Bildungstrend 2016 nahmen ca. 30.000 Schüler der 4. Jahrgangsstufe aus über 1.500 Schulen teil. In jeder der nach einem Zufallsverfahren gezogenen Schulen wurde ebenfalls per Zufall eine Klasse bestimmt, die an der Testung teilnahm. In Förderschulen wurde davon abweichend eine größere Testgruppe gebildet, die in der Regel mehrere Lerngruppen umfasste. Der Zeitraum der Datenerhebung erstreckte sich von Mitte Mai bis Mitte Juli 2016, unterschied sich jedoch leicht zwischen den einzelnen Ländern.

 

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Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 30.09.2019).

 

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

 

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Weiterführende Informationen

  • Weitere Informationen rund um den Bildungstrend 2016 finden Sie hier.
  • Vertiefende methodische Hinweise zum Rechnen mit dem IQB-Bildungstrend 2016 finden Sie in diesem PDF Tutorial.
  • PDF Hinweise zu den Daten

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Wie viele Klassen pro Schule werden in den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends in die Stichprobe gezogen?

In den IQB-Studien (Ländervergleiche bzw. Bildungstrend) wird in der Regel eine Klasse pro Schule in die Stichprobe aufgenommen. Außnahmen gibt es für einige Bundesländer sowie für einige Schulformen (z.B. Förderschulen). Informationen zur Stichprobenziehung in den Studien finden Sie in den Ergebnisberichten bzw. Skalenhandbüchern.

Hier eine kurze Zusammenfassung zur Stichprobenziehung:

  • IQB-Ländervergleich 2008/2009: Eine Klasse pro Schule; gesamter Klassenverband nahm an der Testung teil
  • IQB-Ländervergleich 2011: Eine Klasse pro Schule; gesamter Klassenverband nahm an der Testung teil
  • IQB-Ländervergleich 2012: In Gymnasien wurde jeweils eine Klasse in die Testung einbezogen, in Schulen anderer Schularten waren es jeweils zwei Klassen. In den ausgewählten Klassen sollten alle Schüler*innen an der Testung teilnehmen
  • IQB-Bildungstrend 2015: eine Klasse der 9. Jahrgangsstufe pro Schule; in der ausgewählten Klasse sollten alle Schüler*innen an der Testung teilnehmen (davon abweichend wurden in Förderschulen alle Heranwachsenden der 9. Jahrgangsstufe pro gezogener Schule ausgewählt)
  • IQB-Bildungstrend 2016: Eine Klasse pro Schule; gesamter Klassenverband nahm an der Testung teil

Sind die Kompetenzschätzer der PISA-, IGLU- und IQB-LV/BT-Studien miteinander vergleichbar?

Prinzipiell korrelieren die Tests aus PISA und den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends hoch, aber die zugrunde liegenden Kompetenzmodelle unterscheiden sich. Die IQB-Tests sind an den Bildungsstandards der KMK und damit stärker am Curriculum orientiert als die PISA-Tests. Eine Testung der Vergleichbarkeit ist möglich mit IRT-Methoden auf Basis von Studien, in denen sowohl PISA als auch IQB-LV/IQB-BT Items verwendet wurden. Einige Studien zum Vergleich sind z. B.:

Das Ausmaß der Vergleichbarkeit muss für die Lese- und Mathematikkompetenzen sowie für die Sekundarstufe und Grundschule getrennt betrachtet werden. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass sich Länderunterschiede mit beiden Maßen gut abbilden lassen, ist die Analyse von absoluten Trends auf einer gemeinsamen Metrik aber leider nicht möglich.

 

Gibt es in den IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends sowie in PISA die Möglichkeit, eine (tagesgenaue) Erfassung des Alters der Schüler*innen vorzunehmen?

Angaben zum Geburtsjahr und Geburtsalter der Schüler*innen werden standardmäßig in den IQB-Ländervergleichen und PISA-Studien erhoben und stehen für Re- und Sekundäranalysen der Daten zur Verfügung. Tagesgenaue Angaben zum Geburtsdatum wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht erfasst und liegen in den Datensätzen nicht vor. Auch das genaue Testdatum ist in den meisten Datensätzen nicht enthalten (in PISA 2009 liegen diese Angaben vor). Häufig ist in den Datensätzen aber eine Altersvariable enthalten, die unter Verwendung des Geburtsjahrs und -monats in Relation zum Testdatum gebildet wurde (z. B. in den IQB-Ländervergleichen 2011, 2012 sowie in PISA 2012, 2009, 2006).

Welche PISA-Daten lassen sich mit welchen IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends verknüpfen?

Die PISA-2012-Datensätze lassen sich mit den Daten des IQB-Ländervergleichs 2012 kombinieren. Die Schüler*innen-IDs wurden in den am FDZ am IQB verfügbaren Datensätzen schon so rekodiert, dass eine Verknüpfung beider Datenquellen möglich ist. Eine Verknüpfung der anderen PISA-Wellen mit den Daten der IQB-Ländervergleichen/IQB-Bildungstrends ist leider nicht möglich, da sich die ID-Variablen nicht einheitlich rekodieren lassen.

Hinweise zum Verknüpfen von Lehrer- und Schüler*innendatensätzen

Im IQB-Bildungstrend 2016 gibt es im Schülerdatensatz die Zuordnungs-ID „ZIDteach“ und im Lehrerdatensatz mehrere ID-Variablen (siehe Skalenhandbuch):

  • „ZIDteachD“   Zuordnungs-ID Deutschlehrkräfte
  • „ZIDteachM“  Zuordnungs-ID Mathematiklehrkräfte
  • „ZIDteachD2“ Zuordnungs-ID für Deutschlehrkräfte, die in mehreren getesteten Klassen unterrichten (nur an Förderschulen)
  • „ZIDteachM2“ Zuordnungs-ID für Mathematiklehrkräfte, die in mehreren getesteten Klassen unterrichten (nur an Förderschulen)

Im Schülerdatensatz ist nur eine „ZIDteach“ enthalten. Diese müsste zum Heranspielen der Lehrerdaten je nach Fragestellung umbenannt werden, kann also als „ZIDteachD“, „ZIDteachM“ etc. verwendet werden. Dies ist notwendig, um im wideformat immer nur eine Lehrkraft pro Schülergruppe heranzuspielen.

Die „ZIDteach“ ist insgesamt eine Kombination von metrischer Schul-ID („IDSCH“) und einer String-Variable der unterrichteten Klasse an Förderschulen. Dies ist notwendig, da an Förderschulen alle Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe und alle sie unterrichtenden Deutsch- und Mathematiklehrkräfte an der Studie teilgenommen haben.

Das heißt, dass innerhalb einer Schule mehrere Klassen enthalten sind, die sich nicht anders identifizieren lassen. An allgemeinen Schulen wurde eine Klasse pro Schule getestet. Dort gibt es maximal zwei Lehrkräfte pro Klasse (also eine Deutschlehrkraft und eine Mathelehrkraft). Somit entspricht die „ZIDteach“ an allgemeinen Schulen der „IDSCH“.

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de