BiLieF - Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements

 

Erhebungszeitraum

2012-2015
voraussichtlich verfügbar ab Oktober 2017 (Sperrfrist)
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 3 mit Förderbedarf Lernen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=423)
Erfasste Kompetenzen Rechtschreibkompetenz, Orthografie; Lesekompetenz; kognitives Fähigkeitspotenzial
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Schulleitung
Region Nordrhein-Westfalen
dazugehörige Institution(en) Universität Bielefeld, Universität Bamberg
Federführung Prof. Dr. Elke Wild, Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose und Prof. Dr. Malte Schwinger
Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie BiLieF
Zitationsvorschlag Wild, E., Lütje, B., Schwinger, M., Gorges, J. & Neumann, P.  (2017): BiLieF - Bielefelder Längsschnittstudie zum Lernen in inklusiven und exklusiven Förderarrangements. Version: 1. IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. Datensatz. http://doi.org/10.5159/IQB_BiLieF_v1

 

Beantragung möglich ab 01.10.2017

 

BiLieF untersucht die Entwicklung von Grundschülern mit speziellem Förderbedarf im Bereich Lernen, die entweder eine Förderschule, eine Integrationsklasse oder eine Grundschule mit Unterstützung durch ein Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung besuchen. Theoretisch werden diese Beschulungsformen als formal unterschiedliche Bildungsangebote gefasst, deren Wirkung von der konkreten Ausgestaltung der Lehr-Lern-Prozesse und der individuellen Nutzung von Lernchancen abhängt. Dies wird in einer Längsschnittstudie geprüft, wobei der erreichte Erfolg an Selbstwertgefühl, Wohlbefinden, Lernmotivation und sozialer Integration der Kinder sowie ihrer Kompetenzentwicklung festgemacht wird. Um Bedingungen einer positiv erlebten Schulzeit zu identifizieren, werden schriftliche Befragungen von Eltern, Lehrkräften und Schulleitungen sowie Gruppeninterviews mit Lehrkräften von Schülerinnen und Schülern durchgeführt, die sich überdurchschnittlich positiv entwickeln. Es wurden im Projekt zunächst Erhebungsverfahren konzipiert, die von den Schülerinnen und Schülern gut verstanden werden und die deren Einstellungen und Fähigkeiten zuverlässig abbilden. Zum anderen wurden den Bezirksregierungen, potenziellen Schulleiterinnen und Schulleitern und Familien detaillierte Projektinformationen übermittelt, um eine möglichst unverzerrte Stichprobe (ca. 750 Schüler) gewinnen zu können.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser Literaturliste (Stand: 01.02.2017).

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

BiLieF Elterndatensatz t1

BiLieF Elterndatensatz t4

BiLieF Lehrerdatensatz t1

BiLieF Lehrerdatensatz t3

BiLieF Schülerdatensatz t1-t4

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de