Schwache Rechnerinnen und Rechner fördern. Eine Interventionsstudie zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwachen Mathematikleistungen an Haupt- und Förderschulen (ScaRf)

 

Erhebungszeitraum

2009-2012
verfügbar seit 02/2017
Testpopulation Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen (Jahrgangsstufe 5), Gesamtschulen (Jahrgangstufe 5) und Förderschulen (Jahrgangsstufe 7)
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=539)
Klassen (N=35)
Schulen (N=35)
Erfasste Kompetenzen Kognitive Leistungsfähigkeit, Mathematische Kompetenz
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler
Region Nordrhein-Westfalen
dazugehörige Institution(en) Technische Universität Dortmund
Federführung Prof. Dr. Franz B. Wember
Finanzierung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie ScaRf
Zitationsvorschlag

Freesemann, O., Moser Opitz, E. & Prediger, S. (2016). Schwache Rechnerinnen und Rechner fördern. Eine Interventionsstudie zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit schwachen Mathematikleistungen an Haupt- und Förderschulen (ScaRf) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_ScaRf_v1

 

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Ziel des Projektes war die Entwicklung, Durchführung und Evaluation einer Intervention zur Förderung des mathematischen Basisstoffs für schwache Rechnerinnen und Rechner in der Sekundarstufe I (Haupt- und Gesamtschulen in Klasse 5, Förderschule Lernen in Klasse 7). Vor dem Hintergrund [von] Forschungsergebnisse[n] wurde angenommen, dass eine Förderung im mathematischen Basisstoff auch eine Verbesserung der Mathematikleistung bewirkt. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob die Form der Förderung die Leistungsfortschritte beeinflusst. Die Untersuchungsstichprobe der schwachen Rechnerinnen und Rechner wurde in zwei Interventionsgruppen und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Interventionsgruppen erhielten über 14 Wochen eine Förderung im mathematischen Basisstoff. Hierbei wurden zum einen ein Konzept für den Förderunterricht in einer kleinen Lerngruppe mit enger Begleitung durch die Lehrperson und zum anderen ein teilintegrierter Klassenunterricht umgesetzt (zwei Schulstunden pro Woche selbstständiges Arbeiten mit einem diagnosegeleiteten Material, in einer zusätzlichen Stunde Begleitung). Die Kontrollgruppe erhielt keine spezifische Förderung. Nach Ende der Förderung sowie drei Monate später wurde erneut ein Mathematiktest durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler der drei Experimentalgruppen im Verlauf des Untersuchungszeitraums einen signifikanten Leistungszuwachs in der Mathematikleistung erzielt haben.

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 20.11.2018).

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

ScaRf Leerdatensatz (SPSS)

 

Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

PDF Datendokumentation

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de