Entwicklung und Erprobung von technologieorientierten Messinstrumenten zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen (TEMA)

Jahr

2011-2014
verfügbar seit 09/2015
Testpopulation Auszubildende der Altenpflege am Ende der 3-jährigen Berufsausbildung  und Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege im dritten Ausbildungsjahr
Stichprobe Auszubildende der Altenpflege am Ende der 3-jährigen Berufsausbildung (N=402), Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege im dritten Ausbildungsjahr (N=52)
Erfasste Kompetenzen berufliche Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen, Lesekompetenz
Kontextfragebögen für Auszubildende
Region Nordrhein-Westfalen, Bayern
dazugehörige Institution(en) Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Fachhochschule Bielefeld
Federführung

Ottmar Döring (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gGmbH), Eveline Wittmann (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Johannes Hartig (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), Ulrike Weyland (Fachhochschule Bielefeld), Annette Nauerth (Fachhochschule Bielefeld)

Finanzierung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie Ascot TEMA
Zitationsvorschlag Döring, O., Wittmann, E., Hartig, J., Weyland, U., Nauerth, A. & Kaspar, R. (2015). Entwicklung und Erprobung von technologieorientierten Messinstrumenten zur Feststellung der beruflichen Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen (TEMA) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_TEMA_v1

 

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Das Forschungsvorhaben hatte die Entwicklung und Erprobung eines technologieorientierten Messinstruments zur Feststellung von beruflicher Handlungskompetenz in der Pflege älterer Menschen zum Gegenstand, das praktische Anwendbarkeit und wissenschaftliche Solidität miteinander verbindet. Es ging darum, ein empirisch abgesichertes Kompetenzmodell und Testverfahren zu entwickeln, die eine valide und international anschlussfähige Messung beruflicher Kompetenzen mit Hilfe von neuen technologie-basierten Messverfahren unter Anwendung der probabilistischen Testtheorie ermöglichen.

Im Projekt wurden mehrere theoretische Akzente gesetzt: (1) Die theoriebasierte Kompetenz- und Aufgabenmodellierung zur Abbildung berufsrelevanter Handlungskompetenz zielte auf die heuristische Modellierung von Kompetenzen in der Pflege älterer Menschen auf der Basis einschlägiger theoretischer Modelle sowie der Ergebnisse von Expertengesprächen. (2) Die curriculare und ökologische Validierung des Kompetenzmodells und der Testverfahren diente der Spezifizierung des Kompetenzmodells und der Ableitung berufstypischer Handlungssituationen. (3) Die psychometrische Analyse der Testverfahren und IRT-basierte Kompetenzmodellierung untersuchte Fragen der empirischen Abbildbarkeit des Kompetenzstrukturmodells und der empirischen Bezüge zwischen den Testaufgaben und den zu erfassenden Kompetenzdimensionen, insbesondere bezüglich emotionaler Teilfähigkeiten. (4) Durch die Organisation einer Wissenschaft-Praxis-Kooperation wurde eine partizipative Modellentwicklung durch aktive Mitwirkung von Vertretern aus der Pflegebranche verfolgt. Dadurch wurde sichergestellt, dass die entwickelten Verfahren in der Pflegepraxis einen konkreten Anwendungsbezug haben, breite Akzeptanz erfahren und dorthin transferiert werden können.

Auf Grundlage der Analyse beruflicher Handlungssituationen, theoretischer und empirischer Kompetenzmodelle der Berufs- und Wirtschaftspädagogik und Pflegepädagogik sowie curricularer Rahmenbedingungen wurde ein heuristisches Kompetenzmodell für den Pflegebereich entwickelt, das sich in einen bewohnerbezogenen, einen organisationsbezogenen und einen selbstbezogenen Kompetenzbereich gliedert. Ausgewählte Bereiche des Kompetenzstrukturmodells wurden in charakteristischen Handlungssituationen abgebildet und entsprechende Stimuli und Indikatoren entwickelt, die individuelle Kompetenzniveaus der Testpersonen sichtbar machen konnten. Die Kompetenzerfassung erfolgte realitätsnah mit Hilfe videobasierter Szenen authentischen beruflichen Handelns, die in eine virtuelle Testumgebung eingebunden waren. Die Validität der Testaufgaben wurde in mehreren Schritten durch curriculare Validierung, inhaltliche Validierung in Form von Experteninterviews sowie Konstruktvalidierung in Form einer Pilotierungsstudie sichergestellt. Das Design folgte der probabilistischen Testtheorie und verfolgte das Ziel, auf Basis von IRT-Modellen auswertbar zu sein. (GESIS/SOFIS/schwager)

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 11.02.2019).

 

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Kontakt

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Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

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