Kurz- und langfristige Effekte eines Trainings zur phonologischen Bewusstheit bei Kindergartenkindern deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache (PHONO I)

 

Erhebungszeitraum

2009-2012
verfügbar seit 08/2017
Testpopulation Welle 1 und Welle 2: Kindergartenkinder, Welle 3 und Welle 4: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1
Stichprobe Kindergartenkinder (N=572)
Kindergärten (N=45)
Schülerinnen und Schüler (N=854)
Schulen (N=67)
Eltern (N=1.261)
Lehrkräfte (N=89)
Erfasste Kompetenzen Phonologische Bewusstheit, Wortschatz, Gedächtnis und Abrufgeschwindigkeit, Lesekompetenz, Grammatik (Hörverstehen), Mathematische Fähigkeiten, Orthographie, Morphologische Kompetenz
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Kindergartenkinder
Region Baden-Württemberg, Bayern
dazugehörige Institution(en) Julius-Maximillians-Universität Würzburg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Humboldt-Universität zu Berlin
Federführung Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Cordula Artelt, Prof. Dr. Petra Stanat
Finanzierung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie PHONO I
Zitationsvorschlag Schneider, W., Stanat, P., Artelt, C., Blatter, K., Faust, V., Jäger, D. & Schöppe, D. (2017). Kurz- und langfristige Effekte eines Trainings zur phonologischen Bewusstheit bei Kindergartenkindern deutscher und nichtdeutscher Herkunftssprache (PHONO I) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_Phono_1_v1

 

> Scientific Use Files beantragen

 

Der Schwerpunkt der Studie ist die Prüfung der kurzfristigen und langfristigen Wirksamkeit eines Programms zur Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung ("Hören, Lauschen, Lernen") bei Vorschülern mit und ohne Migrationshintergrund. Zudem waren detaillierte Analysen zum Trainingserfolg von Kindern mit Migrationshintergrund vorgesehen, die ungünstige sprachliche Voraussetzungen aufwiesen. Es sollte geprüft werden, ob sich Trainingseffekte auch für verschiedene Sprachgruppen generalisieren lassen. Ein zusätzliches Ziel bestand in der Untersuchung der Frage, ob eine systematische Schulung hinsichtlich des Trainings sowie die Trainingserfahrung der Erzieherinnen positive Auswirkungen auf die Effektivität des Trainings haben. Schließlich wurde geprüft, ob Unterschiede des Anfangsunterrichts Einfluss auf die langfristige Trainingseffektivität und den Erwerb des Lesens und Schreibens nehmen. Der Studie lag ein Vor-Nachtest-Design mit zwei weiteren Nachuntersuchungen zugrunde, in denen die Entwicklung der sprachlichen, schriftsprachlichen und mathematischen Leistungen von Kindern vom letzten Kindergartenjahr bis zum Ende der ersten Klasse untersucht wurde. Im Vor- und Nachtest, der unmittelbar vor bzw. nach dem Training stattfand, wurden relevante Leistungen in den benannten Bereichen erfasst, während zu Schuljahresbeginn die Lernausgangslage, zum Schuljahresende die Leistungen der Kinder im Lesen und Schreiben erfasst wurden. Die Kinder der Trainingsgruppe durchliefen unmittelbar nach dem Vortest die Förderung zur phonologischen Bewusstheit, während die Kinder der Kontrollgruppe das übliche Kindergartenprogramm absolvierten. Ein Teil der Erzieherinnen der Trainingsgruppe erhielt eine ausführliche Schulung, während die anderen Erzieherinnen das Programm nach dem Manual durchführten. Zusätzlich zu den beschriebenen Merkmalen wurden Informationen zu demografischen und familiären Aspekten erhoben. Allgemein wurde erneut die kurz- und langfristige Wirksamkeit des Förderprogramms bestätigt.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 20.11.2018).

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

PDF Skalendokumentation

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de