Programme for International Student Assessment 2009 (PISA 2009)

 

Erhebungszeitraum

2009
verfügbar seit 07/2013
Testpopulation Fünfzehnjährige sowie Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=ca. 10.000)
Erfasste Kompetenzen Deutsch - Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF, Frankfurt/Main)
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Dokumentation Digitale Dokumentation der Erhebungsinstrumente in der Datenbank zur Qualität von Schule (DaQS)
Zitationsvorschlag Klieme, E., Artelt, C., Hartig, J., Jude, N., Köller, O., Prenzel, M., Schneider, W. & Stanat, P. (2013). Programme for International Student Assessment 2009  (PISA 2009) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_2009_v1
Zugangshinweise Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

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Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/Main hat die nationale Projektleitung der PISA 2009-Studie übernommen (PISA 2009). Auch in dieser PISA-Erhebungswelle galt es zu klären, wie gut 15-jährige Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Wissensgesellschaft und auf lebenslanges Lernen vorbereitet sind. Die Testaufgaben von PISA richten sich demzufolge nicht an spezifischen Lehrplänen aus, sondern an Wissen und Fähigkeiten, die im privaten und beruflichen Alltag zum Einsatz und zum Erwerb von Wissen benötigt werden. Wie in PISA 2000, PISA 2003 und PISA 2006 wurden die Kompetenzbereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erfasst. Der Schwerpunkt in PISA 2009 galt der Feststellung der Lesekompetenz.

Neben den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften wurden wie auch bei den bisherigen PISA-Studien weitere Daten über Einstellungen der Schülerinnen und Schüler, über den Schulkontext, über demographische Merkmale und Angaben über den sozialen, kulturellen und familiären Hintergrund erhoben. Darüber hinaus dienten Fragebögen für die Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern der Erfassung weiterer relevanter Hintergrundmerkmale.

In Deutschland wurde von der Option der schuljahrgangsbezogenen Erhebungen Gebrauch gemacht. Neben der international üblichen Stichprobe der 15-Jährigen, die aus Schülerinnen und Schülern in Schulen gezogen wurden, gibt es auch eine Stichprobe, die sich aus jeweils zwei Klassen der 9. Jahrgangstufe jeder gezogenen Schule der internationalen Stichprobe zusammensetzt. 

 

Zu beachten:
Ländervergleich seit 2009 als eigenständige Studie

Während bei Anträgen auf die PISA-Daten der Erhebungen 2000, 2003 und 2006 jeweils die deutschen Datensätze aus der internationalen und der nationalen Ergänzungsstudie (PISA-I bzw. PISA-E) gemeinsam ausgeliefert werden, wurde die nationale Ergänzungsstudie mit der Erhebung 2009 durch den IQB-Ländervergleich abgelöst. Dieser wird nicht automatisch mit den Daten der internationalen Studie PISA 2009 mitgeliefert, ist aber auf Antrag ebenfalls am Forschungsdatenzentrum des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erhältlich. Weitere Informationen zum IQB-Ländervergleich finden Sie hier und hier.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 07.05.2019).

 

Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

 

Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de