Programme for International Student Assessment 2000 (PISA 2000)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Literatur

Leerdatensätze

Dokumentation

Weiterführende Informationen

Hinweise zur Nutzung der Daten

Erhebungszeitraum

2000
verfügbar seit 01/2009
Testpopulation Fünfzehnjährige sowie Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N= ca. 36.000)
Schulen (N=1.480)
Erfasste Kompetenzen Deutsch - Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Jürgen Baumert (MPIB Berlin)
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Dokumentation Digitale Dokumentation der Erhebungsinstrumente in der Datenbank zur Qualität von Schule (DaQS)
Zitationsvorschlag Baumert, J., Artelt, C., Klieme, E., Neubrand, M., Prenzel, M., Schiefele, U., Schneider, W., Tillmann, K.-J. & Weiß, M. (2009). Programme for International Student Assessment 2000 (PISA 2000) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_2000_v1
Zugangshinweise Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

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Projektbeschreibung

Seit dem Jahr 2000 wurden bei PISA in dreijährigem Abstand in drei Wellen die Leistungen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erhoben. Einbezogen wurden außerdem fachübergreifende Kompetenzen wie zum Beispiel Voraussetzungen selbstregulierten Lernens sowie Aspekte der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Den Bezugsrahmen bildet ein international abgestimmtes Konzept der Grundbildung ("Literacy"). Im Mittelpunkt von PISA steht nicht die Überprüfung von Faktenwissen der Schülerinnen und Schüler, sondern die Erfassung von Basiskompetenzen, die für eine Teilhabe am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben notwendig sind. Es wird geprüft, inwieweit Jugendliche diese Kompetenzen erworben haben und inwieweit soziale Ungleichheiten den Bildungserfolg beeinflussen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der PISA-Studie 2000 lag auf der Erfassung der Lesekompetenz, daneben wurden aber auch Leistungen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften getestet.

Die PISA-Studie für den internationalen Vergleich Deutschlands mit anderen Teilnehmerstaaten (PISA-International; PISA-I) wurde im Jahr 2000 um repräsentative Erhebungen auf Länderebene ergänzt (PISA-Ergänzung; PISA-E).

PISA 2000 wurde in Deutschland unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, durchgeführt.

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PISA2000 Bücher

 

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 05.12.2019).

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

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Zu beachten

Bitte beachten Sie folgende Bedingungen für die Nutzung der PISA-2000-Daten:

1.    Folgender Standardtext muss in jeder Veröffentlichung, die den deutschen PISA-2000 Datensatz (PISA-I oder PISA-E) verwendet, erscheinen: "PISA-2000 wurde in Deutschland als nationales Forschungsprogramm konzipiert vom Deutschen PISA-Konsortium (Jürgen Baumert, Eckhard Klieme, Michael Neubrand, Manfred Prenzel, Ulrich Schiefele, Wolfgang Schneider, Klaus-Jürgen Tillmann, Manfred Weiß).  Die Federführung lag bei Professor Dr. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin. Ergebnisse der Primärforschung sind u.a. publiziert in Baumert et al., (2001, 2002, 2003). Die Erhebungsinstrumente sind dokumentiert in Kunter et al., (2002). Wir danken dem deutschen PISA-Konsortium und dem Forschungsdatenzentrum (FDZ) in Berlin für die Genehmigung und Unterstützung der Sekundäranalyse." Die in dieser Fußnote genannten Literaturangaben müssen im Literaturverzeichnis in üblicher Form aufgeführt werden.

2.    In Übereinstimmung mit der Zustimmung der Eltern zur Durchführung der Untersuchung PISA-2000 dürfen die in den Datensätzen enthaltenen Informationen zu kognitiven Grundfähigkeiten (KFT) von Schülerinnen und Schülern ausschließlich als Kovariate, nicht als Zielvariablen verwendet werden. Eine deskriptive Darstellung von Verteilungen, insbesondere die Veröffentlichung von Gruppenvergleichen sowie die Benutzung des KFT-Gesamttests oder von Testteilen als abhängige Variablen sind strikt untersagt. Bei Verletzung dieser Vereinbarung muss die betroffene Veröffentlichung mit Hinweis auf Verletzung des Zustimmungsrechts der beteiligten Personen widerrufen werden.

3.    Aufgrund der vom Auftraggeber und dem Konsortium erteilten Zusage der Anonymität der beteiligten Schulen dürfen keine Analysen veröffentlicht werden, in denen einzelne Schulen identifizierbar sind oder identifizierbar gemacht werden können.

4.    Grundlage der Erteilung des Auftrages durch Bund und Länder an das PISA-2000 Konsortium war die Maßgabe, keine schulformbezogenen Leistungsvergleiche zwischen den Ländern durchzuführen. Diese Vereinbarung gilt auch für alle Sekundäranalysen.

 

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen, den Technical Report sowie die Daten der internationalen Studie PISA 2000 I finden Sie auf der Homepage der Organisation for Economic Co-Operation and Development (OECD).

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Sind die Kompetenzschätzer der PISA-, IGLU- und IQB-LV/BT-Studien miteinander vergleichbar?

Prinzipiell korrelieren die Tests aus PISA und den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends hoch, aber die zugrunde liegenden Kompetenzmodelle unterscheiden sich. Die IQB-Tests sind an den Bildungsstandards der KMK und damit stärker am Curriculum orientiert als die PISA-Tests. Eine Testung der Vergleichbarkeit ist möglich mit IRT-Methoden auf Basis von Studien, in denen sowohl PISA als auch IQB-LV/IQB-BT Items verwendet wurden. Einige Studien zum Vergleich sind z. B.:

Das Ausmaß der Vergleichbarkeit muss für die Lese- und Mathematikkompetenzen sowie für die Sekundarstufe und Grundschule getrennt betrachtet werden. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass sich Länderunterschiede mit beiden Maßen gut abbilden lassen, ist die Analyse von absoluten Trends auf einer gemeinsamen Metrik aber leider nicht möglich.

Die Datensätze der Studien PISA 2012 und IQB-Ländervergleich 2012 lassen sich über die ID-Variable [idstud_FDZ] miteinander verknüpfen. Dadurch können Sie Zusammenhänge zwischen den skalierten Testwerten beider Studien miteinander vergleichen.

Beachten Sie bitte zusätzlich:

1.) Anders als in den PISA-Erhebungen werden Lese- und Mathematikkompetenz in den IQB-Studien nur in der Grundschule gemeinsam getestet: Die Lesekompetenzen wurden im IQB-Ländervergleich 2009 (Sekundarstufe I) und im IQB-Ländervergleich 2011 (Grundschule) sowie im IQB-Bildungstrend 2015 (Sekundarstufe I) und im IQB-Bildungstrend 2016 (Grundschule) erfasst. Die Mathematikkompetenzen können Sie dem IQB-Ländervergleich 2012 (Sekundarstufe) und IQB-Ländervergleich 2011 (Grundschule) sowie dem IQB-Bildungstrend 2016 (Grundschule) und dem IQB-Bildungstrend 2018 (Sekundarstufe) entnehmen.

2.) Für die PISA-Erhebungen liegt uns keine Bundeslandvariable vor.

3.) Wenn Sie Analysen durchführen möchten, die unveröffentlichte, neuartige Vergleiche zwischen einzelnen Bundesländern beinhalten, gilt laut unserer Verfahrensordnung ein erweitertes Antragsverfahren mit Reviewprozess.

Gibt es in den IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends sowie in PISA die Möglichkeit, eine (tagesgenaue) Erfassung des Alters der Schüler*innen vorzunehmen?

Angaben zum Geburtsjahr und Geburtsalter der Schüler*innen werden standardmäßig in den IQB-Ländervergleichen und PISA-Studien erhoben und stehen für Re- und Sekundäranalysen der Daten zur Verfügung. Tagesgenaue Angaben zum Geburtsdatum wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen allerdings nicht erfasst und liegen in den Datensätzen nicht vor. Auch das genaue Testdatum ist in den meisten Datensätzen nicht enthalten (in PISA 2009 liegen diese Angaben vor). Häufig ist in den Datensätzen aber eine Altersvariable enthalten, die unter Verwendung des Geburtsjahrs und -monats in Relation zum Testdatum gebildet wurde (z. B. in den IQB-Ländervergleichen 2011, 2012 sowie in PISA 2012, 2009, 2006).

Welche PISA-Daten lassen sich mit welchen IQB-Ländervergleichen/Bildungstrends verknüpfen?

Die PISA-2012-Datensätze lassen sich mit den Daten des IQB-Ländervergleichs 2012 kombinieren. Die Schüler*innen-IDs wurden in den am FDZ am IQB verfügbaren Datensätzen schon so rekodiert, dass eine Verknüpfung beider Datenquellen möglich ist. Eine Verknüpfung der anderen PISA-Wellen mit den Daten der IQB-Ländervergleichen/IQB-Bildungstrends ist leider nicht möglich, da sich die ID-Variablen nicht einheitlich rekodieren lassen.

Auf welchen Ebenen wurden die Deutschland-PISA Daten erfasst?

In den deutschen PISA-Studien liegen lediglich Informationen auf Bundeslandebene vor. Bitte beachten Sie, dass bei der Analyse von Bundesland-Daten besondere Nutzungsbedingungen eingehalten werden müssen. Diese können Sie hier nachlesen:

Wie hoch ist die Anzahl der gezogenen Klassen pro Schule in PISA Erhebungen?

Informationen zur Stichprobenziehung in den Studien finden Sie in den Ergebnisberichten bzw. Skalenhandbüchern.
Hier eine kurze Zusammenfassung zur Stichprobenziehung in PISA:

  • PISA 2000: Zufällige Auswahl von 28 15-Jährigen sowie 10 nicht 15-Jährigen Neuntklässlern pro Schule; es wurden also nicht vollständige Klassen gezogen, Analysen können nur auf Schulebene durchgeführt werden
  • PISA 2003: Zufällige Auswahl von 15-Jährigen pro Schule; zusätzlich wurden für die nationale Erweiterung zwei komplette 9. Klassen pro Schule gezogen (siehe Datensatz im Ordner PISA 2003/I/PISA2003-I_Datensatz_SchuelerInnen_9Kl_SUF_1806-20a.dta; hier gibt es eine Klassen-ID: [idclass_FDZ]); in den PISA-E-Daten wurde allerdings keine klassenbasierte Stichprobenziehung realisiert.
  • PISA 2006: schulbasierte Stichprobenziehung, anschließend zufällige Auswahl von 15-Jährigen pro Schule, an den Schulen der internationalen Stichprobe (PISA_I) wurden zusätzlich Schülerinnen und Schüler aus zwei kompletten 9. Klassen getestet (siehe Datensatz im Ordner PISA2006/PISA2006_I/PISA2006-I_Datensatz_SchuelerInnen_9Kl_SUF_1806-20a.dta; hier gibt es eine Klassen-ID: [idklasse_FDZ])
  • PISA 2009: schulbasierte Stichprobenziehung, zusätzlich wurden Schüler*innen aus zwei kompletten 9. Klassen getestet

Lassen sich Lehrkräfte- und Schüler*innendaten in PISA verknüpfen?

Leider ist diese Verknüpfung ziemlich herausfordernd und nur für die Teildatensätze der 9. Klässler*innen möglich (die Datensätze der 15-Jährigen umfassen schulübergreifende Stichproben). Die Herausforderung besteht darin, dass in den meisten PISA-Wellen zwei 9. Klassen gezogen wurden, aber in den Teildatensätzen häufig eine eindeutige Klassen-ID fehlt.

Hier eine Übersicht in Stichpunkten zu den einzelnen PISA-Wellen:

  • PISA 2000: hier wurde kein Lehrkräfte-Fragebogen eingesetzt
  • PISA 2003: Teildatensatz "PISA-I-9.Klasse": Lehrkräfte-Fragebögen beinhalten Fragen auf Schulebene, nicht auf Klassenebene; eine Verknüpfung über die Variable [idclass_FDZ] ist möglich, aber im Lehrkräftedatensatz gibt es auf dieser Variable einen hohen Anteil fehlender Werte (vermutlich, da viele Lehrkräfte pro Schule befragt wurden); Teildatensatz "PISA-E": keine Lehrkräftefragebogen vorhanden
  • PISA Plus 2003-2004: eine Verknüpfung ist prinzipiell möglich, aber Lehrkräftedaten müssten aus PISA-2003-Daten herangespielt werden und liegen nur zum ersten Messzeitpunkt vor
  • PISA 2006: Teildatensatz "PISA-E": kein Lehrkräftedatensatz für 9.Klassen vorhanden, Verknüpfung nur auf Schulebene möglich; Teildatensatz "PISA-I": keine eindeutige Verknüpfung möglich, da im Lehrkräftedatensatz keine Klassen-ID enthalten ist
  • PISA 2009: ebenfalls keine Klassen-ID im Lehrkräftedatensatz, aber Verknüpfung über idsch und Variable [LF39M01] (Deutsch in PISA Klasse unterrichtet: ja vs. nein) teilweise möglich; es wurden allerdings pro Schule zwei 9. Klassen gezogen
  • PISA 2012: Verknüpfung ist prinzipiell über Variablen zur Klassenbezeichnung möglich (Lehrkräfte-Datensatz: klasse_FDZ; Schüler*innendatensatz: ClassName_FDZ) aber praktisch schwierig zu bewerkstelligen, da Metrik der Schul-ID zwischen beiden Teildatensätzen nicht korrespondiert und auf Variablen zur Klassenbezeichnung hoher Anteil fehlender Werte vorliegt (Erfahrungsberichte der PISA-Mitarbeiter*innen interpretiere ich so, dass Verknüpfung in Mehrheit der Fällen nicht gelingt)
  • PISA 2015: Verknüpfung ist nicht direkt möglich, da alle Lehrkräfte der gezogenen Schulen befragt wurden

Für welche PISA Daten liegt ein Messwiederholungsdatensatz vor?

Ein Messwiederholungsdatensatz liegt für PISA-2003 (PISA-Plus 2003, 2004) und PISA-2012 (PISA-Plus 2012, 2013)

Wie wurden die Tests zur naturwissenschaftlichen Kompetenz in PISA entwickelt?

Im Gegensatz zu den IQB-Ländervergleichen sind die naturwissenschaftlichen Tests in PISA nicht curricular verankert bzw. fachspezifisch konzipiert. Deshalb gibt es in PISA keine Subtests für Biologie, Physik und Chemie. Vielmehr wird in PISA eine naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy, siehe z. B. OECD, 2006) getestet. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten, die in Situationen bedeutsam sind, in denen man mit Naturwissenschaften und Technik konfrontiert ist. Diese Situationen beziehen sich auf physikalische Systeme, lebende Systeme, Erd- und Weltraumsysteme und technologische Systeme. Konkret werden die folgenden Kompetenzen getestet:


a) naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen
b) naturwissenschaftliche Phänomene beschreiben, erklären und vorherzusagen
c) naturwissenschaftliche Evidenz nutzen, um Entscheidungen zu treffen

Nähere Informationen zur Konzeption und zum Test (inklusive Beispielaufgaben) finden Sie hier:

Für das Fach Mathematik liegen im Schüler*innendatensatz der 9. Klasse verschiedene PV-Variablen vor. Was ist der Unterschied zwischen den PV-Variablengruppen?

  • [pvxnatm]: Bei diesen PV-Werten handelt es sich um die nationalen Mathematiktests, deren Ergebnisse werden auf einer nationalen Metrik mit dem Mittelwert 100 und der Standardabweichung 30 berichtet.
  • [pvxnatmi]: Diese PVs basieren ebenfalls auf den nationalen Testitems, werden aber auf der internationalen Metrik mit dem Mittelwert 500 und der Standardabweichung 100 berichtet (deshalb korrelieren sie zu eins mit den PVs [pvxnatm]).
  • [pvxmg]: Dabei handelt es sich um den kombinierten Leistungsscore. In diesen Score gehen alle internationalen und alle nationalen Items ein. Laut Skalenhandbuch zur PISA 2000-Studie (Kunter et al., 2002; S. 77ff.; im Skalenhandbuch werden diese Items mit [NPV1MG1D] bezeichnet), wird empfohlen, diese PVs zu nutzen: "Ergebnisse verschiedener Dimensionsanalysen zeigen, dass es angemessen ist, den internationalen und den nationalen Mathematiktest auf einer Gesamtdimension der mathematischen Grundbildung abzubilden" (Kunter et al., 2002; S. 78). Das Skalenhandbuch können Sie PDF hier herunterladen; ggf. helfen Ihnen auch diePDF Ergänzungen zum Skalenhandbuch weiter.

Wie viele Schüler*innen an Förder- und Berufsschulen sind in den PISA-Daten von 2000-2006 enthalten?

Die Förder- und Berufsschüler*innen wurden in den genannten PISA-Erhebungen getrennt erfasst. Nachfolgend finden Sie die Stichprobenumfänge für diese Teilgruppen. Sie basieren auf den Angaben in den deutschen PISA-Erweiterungsstichproben (PISA-E) in den Schüler*innen- und Schulleitungsdatensätzen. Gegebenenfalls kann es zu leichten Abweichungen zu den berichteten Stichproben in den Ergebnisberichten kommen.

PISA 2000 E:
- 9. Klasse: n = 11 Schüler*innen an Berufsschulen, n = 22 Schüler*innen an Förderschulen von insgesamt n = 34754 Schüler*innen
- 15-Jährige: n = 241 Schüler*innen an Berufsschulen, n = 799 Schüler*innen an Förderschulen von insgesamt n = 35584 Schüler*innen
- Schuldatensatz: 18 Berufsschulen,  4 Förderschulen von insgesamt n = 1342 Schulen

PISA 2003 E (hier keine Differenzierung zwischen Datensätzen für 9. Klasse & 15-Jährige möglich)
- 9. Klasse: n = 654 Schüler*innen an Berufsschulen, n = 1712 Schüler*innen an Förderschulen von insgesamt n = 46185 Schüler*innen
- Schuldatensatz: n = 43 Berufsschulen, keine Förderschulen von insgesamt n = 1411 Schulen

PISA 2006 E:
- 9. Klasse: keine Schüler*innen an Berufsschulen oder Förderschulen im Datensatz
- 15-Jährige: n = 625 Schüler*innen an Berufsschulen, n = 2560 Schüler*innen an Förderschulen von insgesamt n = 39573 Schüler*innen
- Schuldatensatz: n = 42 Berufsschulen , keine Förderschulen von insgesamt n = 1496 Schulen

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de