Kompetenzerwerb und Lernvoraussetzungen (KuL)

 

Erhebungszeitraum

 2013-2014
 verfügbar seit 05/2018
Testpopulation Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler
Stichprobe Schulen (N=39), Lehrkräfte (N=69), Schülerinnen und Schüler (N=1.065)
Erfasste Kompetenzen

Mathematische Kompetenz, Lesen, Schreiben, Phonologische Bewusstheit, Wortschatz (Lexik), Allgemeine kognitive Fähigkeiten

Kontextfragebögen für Schulen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler
Region Nordrhein-Westfalen
dazugehörige Institution(en) Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Mannheim
Federführung Prof. Dr. Cornelia Kristen, Prof. Dr. Petra Stanat, Prof. Dr. Irena Kogan
Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie http://www.forschung-kul.de/
Zitationsvorschlag Kristen, C., Stanat, P., Kogan, I., Lorenz, G., Gentrup, S., & Rahmann, S. (2018): Kompetenzerwerb und Lernvoraussetzungen (KuL). Version: 1. IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. Datensatz. http://doi.org/10.5159/IQB_KuL_v1

 

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Das Projekt "Kompetenzerwerb und Lernvoraussetzungen" (KuL) setzt sich (...) mit der Interaktion zwischen Klassenlehrkräften und frisch eingeschulten Kindern im Grundschulkontext auseinander. (…) Dazu sollen schulische wie außerschulische Bedingungen berücksichtigt werden. Zu den außerschulischen Bedingungen zählen vielfältige individuelle Voraussetzungen, etwa die mit der sozialen Herkunft oder einem Zuwanderungshintergrund verbundene typische Ressourcenausstattung der Familien. Im schulischen Bereich richtet sich das Interesse auf die Interaktionen zwischen Kindern und Lehrkräften. Hier sind Aspekte wie Unterrichtsgestaltung, Aufgabenanleitung, Feedback, Beziehungsgestaltung zwischen Kind und Lehrkraft sowie Einschätzungen und Erwartungen der Lehrerschaft bedeutsam. Zur Untersuchung der ablaufenden Prozesse wurde das Unterrichtsgeschehen über eine Abfolge von verschiedenen Erhebungen an 39 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen nachgezeichnet. In Bezug auf die Erhebungen lassen sich drei Phasen unterscheiden. In der ersten Phase wurden mit Beginn des ersten Schuljahres telefonische Interviews mit den Eltern durchgeführt. Hierüber ließen sich die familiären Lernvoraussetzungen erfassen. Außerdem wurden fachspezifische Kompetenzen, motivationale Merkmale sowie kognitive Fähigkeiten der Kinder erhoben. Im Zuge dessen wurden auch die Lehrkräfte schriftlich befragt. Sie konnten an dieser Stelle ihre Erwartungen und Einschätzungen äußern. Im Rahmen der zweiten Phase (Mitte des Schuljahres) wurden ausgewählte Unterrichtsstunden gefilmt. In diesen konnte das Verhalten der Schulkinder und ihre Interaktion mit der Lehrkraft festgehalten werden. Ergänzend kamen in persönlichen Befragungen auch die Kinder zu Wort. Erhoben wurden die Motivation zum schulischen Lernen, das Fähigkeitsselbstkonzept und Wahrnehmungen der Interaktion mit der Lehrkraft. Schließlich wurden in der dritten Phase zum Ende des ersten Schuljahres die Fähigkeiten der Kinder sowie die Einschätzungen und Erwartungen der Lehrkräfte erneut erfasst. Auf diese Weise lassen sich Veränderungen im Zeitverlauf abbilden.

Zusätzlich zu den am FDZ am IQB vorliegenden Kompetenz- und Befragungsdaten wurden im Rahmen der KuL-Studie Videoerhebungen eingesetzt. Weitere Informationen zu den Videodaten finden Sie im FDZ am DIPF.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser Literaturliste (Stand: 28.02.2018).

 

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de