Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung / Progress in International Reading Literacy Study 2016 (IGLU/PIRLS 2016)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Literatur

Leerdatensätze

Dokumentation

Weiterführende Informationen

Hinweise zur Nutzung der Daten

 

Erhebungszeitraum

2016
verfügbar seit 07/2020
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 4 an allgemeinbildenden Schulen
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=3.959)
Klassen (N=208)
Schulen (N=208)
Erfasste Kompetenzen Lesen
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Schulleitung
Region bundesweit
dazugehörige Institution(en) Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Technischen Universität Dortmund
Federführung Prof. Dr. Wilfried Bos (IFS Dortmund)
Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Kultusministerkonferenz (KMK)
Link zur Studie

IGLU 2016

Zitationsvorschlag Hußmann, A., Wendt, H., Bos, W., Bremerich-Vos, A., Kasper, D., Lankes, E.-M., McElvany, N., Stubbe, T. C. & Valtin, R. (2020). Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung 2016 (IGLU 2016) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_IGLU_2016_v1
Zugangshinweise

Zu dieser Studie liegen Sperrvermerke vor. Falls Sie einen Datennutzungsantrag stellen möchten und Nachfragen haben, wenden Sie sich gern an uns.

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

Es liegen KEINE Bundeslandinformationen in den Datensätzen vor.

 

> Scientific Use Files beantragen

 

Projektbeschreibung

Das Projekt IGLU (International: Progress in Reading Literacy Study [PIRLS]) 2016 untersucht auf Basis repräsentativer Daten die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Grundschulklasse in Deutschland. Durch die internationale Ausrichtung des Projekts können die Schulleistungen in Deutschland mit denen in anderen Ländern und Regionen der Welt verglichen werden. IGLU ist ein zentrales Element des Bildungsmonitorings in Deutschland und fand im Jahr 2016 zum vierten Mal statt. Die Erhebung ermöglicht Aussagen über Trends im Schulsystem. Im Fokus der IGLU Studie steht die Lesekompetenz. Darüber hinaus werden zentrale Merkmale von Schülerinnen und Schülern, ihres Unterrichts, ihrer Schulen und ihrer Familien betrachtet.  Eine Besonderheit in IGLU 2016 stellt die Erweiterungsstudie PIRLS Literacy dar. In der Vergangenheit zeigte sich, dass in den Staaten, in denen die Lesekompetenzen der Viertklässlerinnen und Viertklässler deutlich unterhalb des internationalen Niveaus lagen, die Kompetenzen der leistungsschwächeren Kinder mit den regulären IGLU-Instrumenten nicht angemessen erfasst werden konnten. Deutschland hat NICHT an PIRLS Literacy teilgenommen.

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Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand 25.06.2020).

Hier finden Sie den PDF Ergebnisbericht zur IGLU 2016 Studie

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

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Dokumentation

Derzeit liegt das Skalenhandbuch zur IGLU 2016-Studie noch nicht vor.

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Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zu IGLU 2016 (in englischer Sprache) finden sich auch auf den Webseiten der IEA und des TIMSS & PIRLS International Study Center.

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Sind die Kompetenzschätzer der PISA-, IGLU- und IQB-LV/BT-Studien miteinander vergleichbar?

Prinzipiell korrelieren die Tests aus PISA und den IQB-Ländervergleichen bzw. IQB-Bildungstrends hoch, aber die zugrunde liegenden Kompetenzmodelle unterscheiden sich. Die IQB-Tests sind an den Bildungsstandards der KMK und damit stärker am Curriculum orientiert als die PISA-Tests. Eine Testung der Vergleichbarkeit ist möglich mit IRT-Methoden auf Basis von Studien, in denen sowohl PISA als auch IQB-LV/IQB-BT Items verwendet wurden. Einige Studien zum Vergleich sind z. B.:

 

Das Ausmaß der Vergleichbarkeit muss für die Lese- und Mathematikkompetenzen sowie für die Sekundarstufe und Grundschule getrennt betrachtet werden. Auch wenn man davon ausgehen kann, dass sich Länderunterschiede mit beiden Maßen gut abbilden lassen, ist die Analyse von absoluten Trends auf einer gemeinsamen Metrik aber leider nicht möglich.

Wie werden die Teildatensätze verknüpft?

Für IGLU 2016 liegt bereits ein verknüpfter Lehrer-Schüler-Datensatz vor. Zudem gibt es auch einen Datensatz, in dem nur die Lehrkraftangaben enthalten sind. Der Lehrerdatensatz ermöglicht allerdings KEINE auf nationaler Ebene repräsentativen Aussagen.

Im Lehrer-Schüler-Datensatz gibt es 79 doppelte Fälle. Diese werden automatisch berücksichtigt, wenn gewichtete Analysen durchgeführt werden. Eine Verknüpfung von Lehrer-Schüler-Datensatz mit dem Trackingdatensatz per Schüler-ID ist erst möglich nachdem die doppelten Fälle behandelt wurden (z.B. Ausschluss, Zufallsauswahl oder Kombination).

Wie wurde die Altersvariable berechnet?

Der Referenzzeitpunkt für die Altersberechnung (Variable "ASDAGE") ist das Testdatum, welches aus Gründen des Datenschutzes geleert wurde. Wenn Sie Fragestellungen bezüglich des Alters zu einem anderen Referenzzeitpunkt planen, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gerne zu datenschutzkonformen Nutzungmöglichkeiten unserer Daten.  

Was muss bei der Datenanalyse zusätzlich beachtet werden?

Vertiefende methodische Hinweise zum Rechnen mit Daten aus Large-Scale-Assessment-Erhebungen finden Sie in diesem PDF Tutorial.

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de