Bildungssprachliche Kompetenzen - Anforderungen, Sprachverarbeitung und Diagnostik (BiSpra II)

 

Erhebungszeitraum

2014-2015
verfügbar seit 08/2019
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 2 bis 4
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=1.145) (MZP 1) Schülerinnen und Schüler (N=1.018) (MZP 2)
Erfasste Kompetenzen Hörverstehen, Konnektorenverständnis, Wortschatz, Grammatik, kognitive Grundfähigkeiten, Leseverständnis, Mathematikleistung 
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern
Region

Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen

dazugehörige Institution(en) Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Humboldt-Universität zu Berlin
Federführung Prof. Dr. Sabine Weinert, Prof. Dr. Petra Stanat
Finanzierung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Zitationsvorschlag Weinert, S., Stanat, P., Heppt, B., Theisen, E. & Köhne-Fuetterer, J. (2019). Bildungssprachliche Kompetenzen (BiSpra II) - Anforderungen, Sprachverarbeitung und Diagnostik (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_BiSpra_II_v1
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Die Beherrschung der sogenannten Bildungssprache gilt als wichtige Voraussetzung für schulischen Erfolg. Zwar werden bildungssprachlichen Kompetenzen in Bildungsforschung und Bildungspraxis eine große Bedeutung zugeschrieben, dennoch fehlt bislang eine Beschreibung derjenigen Aspekte von Sprache, die unter dem Begriff Bildungssprache zusammengefasst werden. Zugleich existieren noch keine validen Instrumente zur Erfassung von Kompetenzen im Umgang mit diesen sprachlichen Anforderungen. Vor diesem Hintergrund verfolgte das Projekt vor allem zwei Ziele: (1) Zum einen sollten bildungssprachliche Merkmale, von denen vermutet wird, dass sie eine zentrale Rolle im Bildungserfolg spielen und spezielle Hürden für Kinder mit unterschiedlichem familiären Hintergrund darstellen, identifiziert werden [1. Förderphase]. Hierauf aufbauend wurde (2) zum anderen ein linguistisch und (sprach-)entwicklungspsychologisch fundiertes diagnostisches Testverfahren zur Erfassung bildungsbezogener sprachlicher Kompetenzen von Schülern in der Primarstufe entwickelt und validiert sowie die Bedeutung entsprechender Fähigkeiten für den Schulerfolg empirisch geprüft [2. Förderphase]. Die erste Erhebung der Messwiederholungsstudie fand im Juni 2014 statt. In der ersten Erhebungsphase wurden sowohl die im Projekt entwickelten Hörverstehens,- Konnektoren- sowie Wortschatzaufgaben als auch bereits etablierte Aufgaben zur Erfassung des allgemeinen Wortschatzes, der Grammatik, der kognitiven Grundfähigkeiten und des phonologischen Arbeitsgedächtnisses eingesetzt. Die Erhebungen des zweiten Messzeitpunkts fanden im Juni 2015 statt. Neben den im Projekt entwickelten Aufgaben zum bildungssprachlichen Hörverstehen, zum Verständnis von Satzverbindungen mit Konnektoren und zum bildungssprachlichen Wortschatz wurden auch Aufgaben zum Leseverständnis und zu mathematischen Kompetenzen eingesetzt, um zentrale schulisch vermittelte Kompetenzen zu erfassen. Insgesamt nahmen 1145 Zweit- und Drittklässler an den Erhebungen teil. Zudem wurden die Eltern dieser Schüler schriftlich u. a. zur Spracherwerbssituation der Kinder und zum sozioökonomischen und bildungsbezogenen Hintergrund der Familie befragt. Den Lehrkräften wurde ein Fragebogen zu Lehrtätigkeit, Unterrichtsgestaltung sowie der Zusammensetzung der Schülerschaft ausgehändigt. [Projekt/IQB]

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 10.08.2019).

 

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Assistentin der FDZ-Leitung
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