Aufmerksamkeit macht Schule: Entwicklung und Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter offener Ganztagsschulen zur Förderung eines konzentrierten Arbeitsverhaltens in der Hausaufgabensituation (Aufmerksamkeit)

 

Erhebungszeitraum

2009-2012
verfügbar seit 10/2016
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 2 bis 4
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=116)
Erfasste Kompetenzen

Domänenübergreifende kognitive Grundfähigkeiten, Naturwissenschaftliche Kompetenz (Biologie), Arbeitsgedächtnis

Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, pädagogisches Personal
Region Nordrhein-Westfalen
dazugehörige Institution(en) Universität zu Köln, Fachhochschule Düsseldorf
Federführung Prof. Dr. Charlotte Hanisch und Prof. Dr. Manfred Döpfner
Finanzierung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie Aufmerksamkeit
Zitationsvorschlag Hanisch, C., Richard, S., Eichelberger, I. & Döpfner, M. (2016). Aufmerksamkeit macht Schule: Entwicklung und Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter offener Ganztagsschulen zur Förderung eines konzentrierten Arbeitsverhaltens in der Hausaufgabensituation (Aufmerksamkeit) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_Aufmerksamkeit_v1

 

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Im Rahmen des durchgeführten Forschungsvorhabens wurde eine Qualifizierungsmaßnahme für pädagogische Mitarbeiter, die in der Hausaufgabenbetreuung einer offenen Ganztagsschule (OGS) tätig sind, entwickelt und evaluiert. Inhaltlich gliederte sich das Projekt in zwei Bereiche. Zum einen in die "KIDS Basis" (Wissens- und Strategievermittlung für den Umgang mit aufmerksamkeitsgestörten Schülern) mit dem Ziel, das pädagogische Personal in die Lage zu versetzen, über klare Arbeitsregeln und positive Konsequenzen für konzentriertes Verhalten die Lernzeit und das Arbeitsverhalten aller Schüler insgesamt zu verbessern. Zum anderen dient das "KIDS Zusatz" der gezielten Förderung von Schülern mit Aufmerksamkeitsproblemen. In acht Terminen wurden die pädagogischen Mitarbeiter in der Durchführung des spezifischen Aufmerksamkeitstrainings geschult. Parallel dazu führten die Mitarbeiter das Training mit einer Kleingruppe von vier bis sechs Kindern durch. (…) Eine Überprüfung der Trainingseffekte erfolgte in drei Erhebungswellen über ein Schuljahr: Zu jedem Messzeitpunkt erhielten die Gruppenleiter Fragebögen zur Verhaltensbeurteilung der Schüler, die durch sie als aufmerksamkeitsbeeinträchtigt identifiziert wurden. Zunächst wurde in jeder Welle erhoben, inwieweit sich das Verhalten der Gesamtgruppe durch die "KIDS Basis" verändert hat. Im nächsten Schritt wurde überprüft, ob Kinder mit Aufmerksamkeitsbeeinträchtigungen durch die Kombination aus Basistraining und individueller zusätzlicher Förderung ("KIDS Zusatz") ihre Leistungen an die Leistungen der Gesamtgruppe angleichen können. Zehn offene Ganztagsgrundschulen in Köln und Düsseldorf (Teilprojekt FH Düsseldorf) nahmen jeweils über ein Schuljahr an dem Projekt teil. Computergestützte Aufmerksamkeitstests und standardisierte Aufmerksamkeitsfragebögen zeigen, dass das eingesetzte Screening- Instrument die Zielstichprobe zuverlässig identifizieren konnte. Die Evaluation von "KIDS Basis" und "KIDS Zusatz" an einer Stichprobe von 116 aufmerksamkeitsbeeinträchtigten Kindern ergab deutliche Reduzierungen von oppositionellem Verhalten und Schwierigkeiten mit der Einhaltung von Regeln. (DIPF/Projektträger)



Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 14.05.2019).

 

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Dokumentation

Hier finden Sie weiterführendes Material zur Studie:

Kontakt

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Assistentin der FDZ-Leitung
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