Programme for International Student Assessment - Plus 2012-2013 (PISA Plus 2012-2013)

 

Inhaltsverzeichnis

Übersicht

Projektbeschreibung

Literatur

Leerdatensätze

Dokumentation

Hinweise zur Nutzung der Daten

Erhebungszeitraum

2012-2013
verfügbar seit 05/2020
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10, die einen mittleren Schulabschluss anstreben
Stichprobe 1. MZP: Schülerinnen und Schüler (N= 9.998) aus Schulen (N=222)
2. MZP: Schülerinnen und Schüler (N=4.610) aus Schulen (N=135)
Lehrer (N=593)
Schulen (N=118)
Schulleiter (N=118)
Erfasste Kompetenzen Mathematik, Lesen, Naturwissenschaften
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte, Schulleitung
Region Bundesweit
Federführung Prof. Dr. Kristina Reiss (Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) e. V., An-Institut der Technischen Universität München)
Auftraggeber Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Kultusministerkonferenz (KMK)
Zitationsvorschlag: Scientific Use File Reiss, K., Heine, J.-H., Klieme, E., Köller, O. & Stanat, P. (2019). Programme for International Student Assessment - Plus 2012-2013 (PISA Plus 2012-2013) (Version 2) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_Plus_2012-13_v2
Zitationsvorschlag: Campus File Forschungsdatenzentrum am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (FDZ am IQB) (2020). Programme for International Student Assessment - Plus 2012, 2013 (PISA Plus 2012-2013) - Campus File (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB - Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_PISA_Plus_2012-13_CF_v1
Zugangshinweise

Kognitive Grundfähigkeiten dürfen nicht als abhängige Variable in den Analysen verwendet werden.

 

> Scientific Use Files beantragen

> Campus Files beantragen

                                                                                                                                   

Projektbeschreibung

Das Projekt PISA-Plus 2012-2013 ergänzt die internationale PISA Haupterhebung im Jahre 2012 um eine Längsschnittkomponente mit einem zweiten Messzeitpunkt. Dieselben Schülerinnen und Schüler wurden bei der regulären Erhebung im Jahr 2012 sowie ein Jahr später in der zehnten Jahrgangsstufe erneut getestet. Im Rahmen des Projektes bietet sich die Möglichkeit, Veränderungen im Verlauf eines Schuljahres abzubilden. Zusätzlich erlaubt diese längsschnittliche Betrachtung die Analyse von Bedingungen, die den Kompetenzerwerb beeinflussen.

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Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 4.5.2020).

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Leerdatensätze

Um Ihnen einen ersten Überblick der Datensätze zu vermitteln, haben Sie hier die Möglichkeit, Leerdatensätze herunterzuladen.

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Dokumentation

  • PDF Hinweise zu den Daten
  • Für PISA Plus 2012-2013 existiert keine separate Skalendokumentation. In der Erhebung kamen die gleichen Skalen wie in der PISA-2012-Studie zum Einsatz, so dass die dazugehörige Dokumentation herangezogen werden kann. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite zur PISA-2012-Studie und hier auf der Seite des Zentrums für Internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB)
  • Skalendokumentation zu den PISA-Plus 2012-2013 Campus Files (HTML-Dokument)
    DOI: 10.5159/IQB_PISA_Plus_2012-13_CF_Skalendokumentation_v1

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Hinweise zur Nutzung der Daten

Auf welchen Ebenen wurden die Deutschland-PISA Daten erfasst?

In den deutschen PISA-Studien liegen lediglich Informationen auf Bundeslandebene vor. Bitte beachten Sie, dass bei der Analyse von Bundesland-Daten besondere Nutzungsbedingungen eingehalten werden müssen. Diese können Sie hier nachlesen:

Wie hoch ist die Anzahl der gezogenen Klassen pro Schule in PISA Erhebungen?

Informationen zur Stichprobenziehung in den Studien finden Sie in den Ergebnisberichten bzw. Skalenhandbüchern.
Hier eine kurze Zusammenfassung zur Stichprobenziehung in PISA:

  • PISA 2000: Zufällige Auswahl von 28 15-Jährigen sowie 10 nicht 15-Jährigen Neuntklässlern pro Schule; es wurden also nicht vollständige Klassen gezogen, Analysen können nur auf Schulebene durchgeführt werden
  • PISA 2003: Zufällige Auswahl von 15-Jährigen pro Schule; zusätzlich wurden für die nationale Erweiterung zwei komplette 9. Klassen pro Schule gezogen (siehe Datensatz im Ordner PISA 2003/I/PISA2003-I_Datensatz_SchuelerInnen_9Kl_SUF_1806-20a.dta; hier gibt es eine Klassen-ID: [idclass_FDZ]); in den PISA-E-Daten wurde allerdings keine klassenbasierte Stichprobenziehung realisiert.
  • PISA 2006: schulbasierte Stichprobenziehung, anschließend zufällige Auswahl von 15-Jährigen pro Schule, an den Schulen der internationalen Stichprobe (PISA_I) wurden zusätzlich Schülerinnen und Schüler aus zwei kompletten 9. Klassen getestet (siehe Datensatz im Ordner PISA2006/PISA2006_I/PISA2006-I_Datensatz_SchuelerInnen_9Kl_SUF_1806-20a.dta; hier gibt es eine Klassen-ID: [idklasse_FDZ])
  • PISA 2009: schulbasierte Stichprobenziehung, zusätzlich wurden Schüler*innen aus zwei kompletten 9. Klassen getestet

Lassen sich Lehrkräfte- und Schüler*innendaten in PISA verknüpfen?

Leider ist diese Verknüpfung ziemlich herausfordernd und nur für die Teildatensätze der 9. Klässler*innen möglich (die Datensätze der 15-Jährigen umfassen schulübergreifende Stichproben). Die Herausforderung besteht darin, dass in den meisten PISA-Wellen zwei 9. Klassen gezogen wurden, aber in den Teildatensätzen häufig eine eindeutige Klassen-ID fehlt.

Hier eine Übersicht in Stichpunkten zu den einzelnen PISA-Wellen:

  • PISA 2000: hier wurde kein Lehrkräfte-Fragebogen eingesetzt
  • PISA 2003: Teildatensatz "PISA-I-9.Klasse": Lehrkräfte-Fragebögen beinhalten Fragen auf Schulebene, nicht auf Klassenebene; eine Verknüpfung über die Variable [idclass_FDZ] ist möglich, aber im Lehrkräftedatensatz gibt es auf dieser Variable einen hohen Anteil fehlender Werte (vermutlich, da viele Lehrkräfte pro Schule befragt wurden); Teildatensatz "PISA-E": keine Lehrkräftefragebogen vorhanden
  • PISA Plus 2003-2004: eine Verknüpfung ist prinzipiell möglich, aber Lehrkräftedaten müssten aus PISA-2003-Daten herangespielt werden und liegen nur zum ersten Messzeitpunkt vor
  • PISA 2006: Teildatensatz "PISA-E": kein Lehrkräftedatensatz für 9.Klassen vorhanden, Verknüpfung nur auf Schulebene möglich; Teildatensatz "PISA-I": keine eindeutige Verknüpfung möglich, da im Lehrkräftedatensatz keine Klassen-ID enthalten ist
  • PISA 2009: ebenfalls keine Klassen-ID im Lehrkräftedatensatz, aber Verknüpfung über idsch und Variable [LF39M01] (Deutsch in PISA Klasse unterrichtet: ja vs. nein) teilweise möglich; es wurden allerdings pro Schule zwei 9. Klassen gezogen
  • PISA 2012: Verknüpfung ist prinzipiell über Variablen zur Klassenbezeichnung möglich (Lehrkräfte-Datensatz: klasse_FDZ; Schüler*innendatensatz: ClassName_FDZ) aber praktisch schwierig zu bewerkstelligen, da Metrik der Schul-ID zwischen beiden Teildatensätzen nicht korrespondiert und auf Variablen zur Klassenbezeichnung hoher Anteil fehlender Werte vorliegt (Erfahrungsberichte der PISA-Mitarbeiter*innen interpretiere ich so, dass Verknüpfung in Mehrheit der Fällen nicht gelingt)
  • PISA 2015: Verknüpfung ist nicht direkt möglich, da alle Lehrkräfte der gezogenen Schulen befragt wurden

Für welche PISA Daten liegt ein Messwiederholungsdatensatz vor?

Ein Messwiederholungsdatensatz liegt für PISA-2003 (PISA-Plus 2003, 2004) und PISA-2012 (PISA-Plus 2012, 2013)

Wie wurden die Tests zur naturwissenschaftlichen Kompetenz in PISA entwickelt?

Im Gegensatz zu den IQB-Ländervergleichen sind die naturwissenschaftlichen Tests in PISA nicht curricular verankert bzw. fachspezifisch konzipiert. Deshalb gibt es in PISA keine Subtests für Biologie, Physik und Chemie. Vielmehr wird in PISA eine naturwissenschaftliche Grundbildung (Scientific Literacy, siehe z. B. OECD, 2006) getestet. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten, die in Situationen bedeutsam sind, in denen man mit Naturwissenschaften und Technik konfrontiert ist. Diese Situationen beziehen sich auf physikalische Systeme, lebende Systeme, Erd- und Weltraumsysteme und technologische Systeme. Konkret werden die folgenden Kompetenzen getestet:


a) naturwissenschaftliche Fragestellungen erkennen
b) naturwissenschaftliche Phänomene beschreiben, erklären und vorherzusagen
c) naturwissenschaftliche Evidenz nutzen, um Entscheidungen zu treffen

Nähere Informationen zur Konzeption und zum Test (inklusive Beispielaufgaben) finden Sie hier:

Besteht bei PISA Plus 2012-13 die Möglichkeit, nicht nur Schüler*innen sondern auch Schulleitungen und Lehrkräfte längsschnittlich zu verlinken?

Leider lassen sich die Lehrkräfte-IDs zwischen den beiden Messzeitpunkten nicht einheitlichen rekodieren, so dass nicht sichergestellt werden kann, ob dieselbe Lehrkraft zu beiden Messzeitpunkten den Fragebogen bearbeitet hat. Das trifft auch auf die Schulleitungen zu, aber zumindest sind die Schul-IDs zwischen beiden Messzeitpunkten verknüpfbar. Somit lassen sich Angaben über die teilnehmenden Schulen längsschnittlich verlinken. Allerdings ist die Anzahl an Items, die in beiden Erhebungen zum Einsatz kamen, relativ gering.

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Kontakt

Monika Lacher
Assistentin der FDZ-Leitung
(030) 2093-46552

fdz@
iqb.hu-berlin.de