Mentale Repräsentation von Zahlen und arithmetische Kompetenz im frühen Grundschulalter (MenZa)

 

Erhebungszeitraum

2011
verfügbar seit 06/2016
Testpopulation Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1
Stichprobe Schülerinnen und Schüler (N=204)
Klassen (N=14)
Schulen (N=4)
Erfasste Kompetenzen Mathematische Kompetenz, Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, Lesekompetenz, ICT Literacy/Computerwissen
Kontextfragebögen für Schülerinnen und Schüler
Region Bayern
dazugehörige Institution(en) Technische Universität München
Federführung Prof. Dr. Andreas Obersteiner, Prof. Dr. Kristina Reiss
Finanzierung Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Link zur Studie MenZa
Zitationsvorschlag Obersteiner, A. & Reiss, K. (2016). Mentale Repräsentation von Zahlen und arithmetische Kompetenz im frühen Grundschulalter (MenZa) (Version 1) [Datensatz]. Berlin: IQB – Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen. http://doi.org/10.5159/IQB_MenZa_v1

 

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[Das Projekt hatte das Ziel, den Aufbau mentaler Zahlrepräsentationen bei Kindern zu fördern. Hierzu wurde die Wirksamkeit der beiden theoretischen Förderansätze, des „exakten“ sowie des „approximativen“ Ansatzes, aus einer mathematikdidaktisch-psychologischen Perspektive empirisch geprüft. Der „exakte Förderansatz“ impliziert die Verwendung strukturierter Mengendarstellungen mit Betonung des exakten Umgangs mit Zahlen, der „approximative Förderansatz“ die Verwendung linearer Zahldarstellungen mit Betonung des approximativen Zahlaspekts.] In Teilstudie 1 wurde im experimentellen Design mit Kindern im ersten Schuljahr gearbeitet. Diese wurden zufällig einer der Förderbedingungen „approximativ“, „exakt“, „approximativ und exakt“, „weder approximativ noch exakt“ (= Sprachförderung) zugeteilt. Alle Kinder nahmen an zehn Fördersitzungen von jeweils 30 Minuten teil. Die Intervention wurde computerbasiert implementiert, um die Förderbedingungen hochgradig vergleichbar zu halten. [Dabei wurde das Computerprogramm „Das Zahlenrennen“ eingesetzt.] Vor und nach der Interventionsphase nahmen die Kinder an Tests zu basalen numerischen und zu arithmetischen Fähigkeiten teil. In Teilstudie 2 wurde ein quasi-experimentelles Design verwendet. Kinder des zweiten Schuljahres mit Schwächen in Mathematik nahmen an zehn Fördersitzungen („exakte“ oder „approximative“ Bedingung) teil, die in Kleingruppen stattfanden. Dabei wurden zunächst nach einem vorgegebenen Lernplan bestimmte mathematische Aufgabenstellungen in der Gruppe besprochen, bevor sich jedes Kind einzeln mit dem in Teilstudie 1 eingesetzten Computerprogramm beschäftigte. Vor und nach der Interventionsphase wurden wie in Teilstudie 1 Mathematiktests durchgeführt. Aus Teilstudie 1 ergibt sich, dass beide Förderansätze geeignet sind, Fähigkeiten im jeweils fokussierten Bereich (…) zu fördern. (…) Allgemeinere arithmetische Fähigkeiten konnten sowohl mit dem approximativen als auch mit dem exakten Förderansatz gleichermaßen gefördert werden, während eine Kombination beider Ansätze geringere Effekte lieferte. In Teilstudie 2 zeigen sich Fördereffekte für bestimmte Aspekte numerischer Fähigkeiten, wobei die bisherigen Auswertungen keine spezifischen Unterschiede zwischen den beiden Bedingungen ergaben.

 

Literatur

Eine Auswahl an Publikationen finden Sie in dieser PDF Literaturliste (Stand: 29.11.2019).

 

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MenZa (SPSS)

Kontakt

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Assistentin der FDZ-Leitung
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