VERA – Ein Überblick

Was ist VERA?

Der Name VERA steht für Vergleichsarbeiten in der 3. und 8. Jahrgangsstufe (VERA-3 bzw. VERA-8). Das sind schriftliche Tests, die in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland verpflichtend durchgeführt werden (Ausnahme ist Niedersachsen. Die Teilnahme an den Vergleichsarbeiten wurde in Niedersachsen für das Schuljahr 2018/2019 in die Entscheidungsbefugnis der einzelnen Lehrkraft gestellt. Ab dem Schuljahr 2019/2020 werden dort keine Vergleichsarbeiten durchgeführt). In einigen Ländern werden die VERA-Tests nicht als Vergleichsarbeiten, sondern als „Lernstandserhebungen“ (Hessen, NRW), „KERMIT - Kompetenzen ermitteln“ (Hamburg) oder „Kompetenztests“ (Sachsen, Thüringen) bezeichnet. Seit 2010 nehmen auch Südtirol und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens an VERA‑3 teil.

Mit VERA wird untersucht, über welche Kompetenzen Schüler*innen in der 3. und 8. Jahrgangsstufe verfügen. Die Lehrkräfte und Schulen erhalten von ihrem Land eine Rückmeldung über die Ergebnisse, anhand derer verschiedene Vergleiche möglich sind, u. a. wie gut die Klasse die bundesweiten Bildungsstandards der 4. bzw. 9. Klassenstufe bereits erreicht oder wie die Klasse im Vergleich zu einer anderen Klasse an der eigenen Schule bzw. im Vergleich zum jeweiligen Bundesland abschneidet. Ein länderübergreifendes Ranking wird nicht vorgenommen. Die Ergebnisse sollen den Lehrkräften und Schulen Hinweise darüber liefern, in welchen Bereichen die Schüler*innen Stärken aufweisen und in welchen Bereichen besondere Schwerpunkte im Unterricht gesetzt werden müssen, damit alle Schüler*innen die Bildungsstandards erreichen.

In einer Neufassung der „Vereinbarung zur Weiterentwicklung der Vergleichsarbeiten (VERA)“ haben die Länder vereinbart, dass die Funktion von VERA zur Unterrichtsentwicklung ab 2020 an den Schulen weiter gestärkt und die Tests deshalb passgenauer bezogen auf das Kompetenzniveau der Schüler*innen umgesetzt werden sollen. Deshalb bietet das IQB den Ländern seit dem Durchgang 2020 Testmodule (Modularisierung) für einzelne Kompetenzbereiche und Leistungsniveaus an (z. B. leichte, mittlere und schwierige Kombinationen von Testmodulen im Kompetenzbereich Leseverstehen für unterschiedlich leistungsstarke Lerngruppen). Die Länder haben damit die Möglichkeit, den Schulformen, Schulen, Klassen und Leistungsgruppen passgenauere Testhefte zusammenzustellen und eine Auswahl der zu testenden Kompetenzbereiche zu treffen (Flexibilisierung). Außerdem stellt das IQB VERA in den kommenden Jahren vollständig auf Onlinetests um. Einige Bundesländer bieten VERA bereits für einzelne sprachliche Fächer als Onlinetest an. Das Testsystem des IQB ist frei verfügbar und wird so entwickelt, dass es über eine gemeinsam definierte Schnittstelle anschlussfähig ist für ländereigene Systeme.

Warum wird VERA durchgeführt?

Nachdem Deutschland seit Ende der 90er und Anfang der 200er Jahre an internationalen Schulleistungsstudien, wie TIMSS 1995 (Trends in International Mathematics and Science Study), PISA 2000 (Programme for International Student Assessment) und IGLU 2001 (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) teilnahm, wurden erhebliche Defizite des deutschen Schulsystems sichtbar. Die TIMSS-Studie wies beispielsweise auf unzureichende Ergebnisse der deutschen Achtklässler*innen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich hin, die Ergebnisse aus PISA 2000 zeigten große Unterschiede zwischen Schüler*innen aus unterschiedlichen sozialen Schichten sowie zwischen Jugendlichen aus Familien mit bzw. ohne Zuwanderungshintergrund. Insgesamt wurde deutlich, dass bisher wenig über die Leistungsfähigkeit des deutschen Schulsystems bekannt war. Dieses war bis dahin durch eine starke Inputsteuerung gekennzeichnet, also durch sehr detaillierte inhaltliche Vorgaben und Richtlinien, was genau Schüler*innen zu welchen Zeitpunkten lernen sollen. Es fehlte jedoch die Festlegung und Überprüfung der Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Schüler*innen durch die Beschäftigung mit diesen Inhalten bis zu bestimmten Zeitpunkten in ihrer Schullaufbahn erwerben sollten. Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland startete daraufhin einen weitreichenden Reformprozess und erklärte die datenbasierte Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht zu einem ihrer zentralen Arbeitsschwerpunkte. Dieser Reformprozess bedeutet einen Paradigmenwechsel, der auch als „empirische Wende“ bezeichnet wird. Die bisherige vorherrschende Inputsteuerung wurde durch Elemente empirisch zusammengetragener und bewerteter wissenschaftlicher Erkenntnisse (Evidenzbasierung) und Outputsteuerung (Setzen von Standards und deren Überprüfung) ergänzt. Die KMK hat im Jahr 2006 eine länderübergreifende Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring verabschiedet, die 2015 überarbeitet wurde. VERA (1) ist in dieser Strategie neben der Teilnahme Deutschlands an internationalen Studien (2), der Überprüfung und Umsetzung von Bildungsstandards für die Primarstufe, die Sekundarstufe I und die Allgemeine Hochschulreife durch regelmäßige Ländervergleiche (Bildungstrends) und Entwicklung eines Pools von Abiturprüfungsaufgaben (3) sowie der regelmäßigen Bildungsberichterstattung (4) eine von vier Säulen dieser KMK-Gesamtstrategie.

Zwischen den internationalen Schulleistungsuntersuchungen (wie PISA, IGLU/PIRLS und TIMSS) und den IQB-Bildungstrends (ehemals Ländervergleich) zur Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards einerseits und VERA andererseits bestehen wichtige Unterschiede. Diese betreffen vor allem die verfolgten Ziele (Wozu sollen die Ergebnisse dienen?) und die Frage der Evaluationsebene (Wer wird evaluiert?). Einige der Unterschiede sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

  Internationale Schulleistungsstudien (PISA, PIRLS/IGLU, TIMSS) Nationale Schulleistungsstudien (KMK-Ländervergleich bzw. Bildungstrend) Vergleichsarbeiten/ Lernstands- erhebungen (VERA-3 und VERA-8)
Design Stichprobenerhebung Stichprobenerhebung Vollerhebung: alle Schüler*innen einer Jahrgangsstufe
Häufigkeit alle 3-5 Jahre alle 5 (Grundschule) bzw. 3 (Sekundar­stufe) Jahre  jährlich
Hauptziel Systemmonitoring Systemmonitoring  Unterrichts-/ Schulentwicklung
Evaluationsebene Staaten Länder der Bundesrepublik Deutschland Schulen, Lerngruppen bzw. Klassen
Durchführung externe Testleiter*innen externe Testleiter*innen  in der Regel Lehrkräfte
Auswertung Zentral Zentral Lehrkräfte dezentral sowie Landesinstitute, Qualitätsagenturen oder zuständige Fachabteilungen der Ministerien
Ergebnis- rückmeldung  nach ca. 3 Jahren  nach ca. 1 Jahr z. T. kurze Sofortrück-meldungen direkt im Anschluss an die Dateneingabe; differenzierte Rückmeldungen mit multiplen Vergleichswerten nach wenigen Wochen

Tabelle 1: Unterschiede von stichprobenbasierten Schulleistungsstudien und Vergleichsarbeiten/ Lernstandserhebungen

 

Welche Ziele werden mit VERA verfolgt?

Das Bildungsmonitoring zielt darauf ab, die Kompetenzorientierung im Bildungssystem zu stärken. An die Stelle der Frage, welche Inhalte in einem Fach zu unterrichten sind, soll die Frage treten, welche Kompetenzen Schüler*innen in diesem Fach bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schullaufbahn erreicht haben sollen. Leitend sind dabei die Kompetenzerwartungen der Bildungsstandards. Anstelle von trägem Wissen, das nur zur Beantwortung von eng begrenzten und bekannten Aufgabenstellungen abgerufen wird, sollen die Schüler*innen vernetztes Wissen aufbauen, das zur Bewältigung vielfältiger Probleme angewendet werden kann. Dabei handelt es sich um einen sehr ambitionierten fachdidaktischen und pädagogischen Anspruch, regelmäßige Tests und damit verbundene Leistungsrückmeldung im Sinne eines Feedbacks können dabei eine unterstützende Funktion für Lehrkräfte haben. VERA stellt dabei eine Art Frühwarnsystem für Lehrpersonen dar, weil sie bereits ein Jahr vor dem Erreichen der Bildungsstandards eine Rückmeldung darüber erhalten, inwieweit die Anforderungen der Bildungsstandards von den Kindern und Jugendlichen bereits erreicht werden und welche Bereiche im Unterricht besonders in den Blick genommen werden müssen. Einen Überblick über Ziele, Funktionen und Wirksamkeit von VERA enthält das Handbuch Unterrichten an allgemeinbildenden Schulen (Henschel, S. & Stanat, P. (2019)).

Welche Fächer bzw. Domänen werden in VERA getestet?

Die Länder haben sich darauf geeinigt, dass VERA in der dritten Jahrgangsstufe in mindestens einem der Fächer Deutsch bzw. Mathematik obligatorisch durchgeführt wird. Wird das Fach Deutsch in einem Jahr getestet, dann mindestens in einem der folgenden Kompetenzbereiche Lesen, Zuhören, Orthografie oder Sprache und Sprachgebrauch untersuchen. Im Fach Mathematik werden alle inhaltlichen Kompetenzbereiche (Leitideen) getestet.

In der achten Jahrgangsstufe wird VERA ebenfalls in mindestens einem Kompetenzbereich obligatorisch durchgeführt. Im Fach Deutsch umfasst dies mindestens einen der folgenden Kompetenzbereiche: Lesen, Zuhören, Orthografie oder Sprache und Sprachgebrauch untersuchen. Im Fach Mathematik werden alle fünf inhaltlichen Kompetenzen (Leitideen) getestet. In der ersten Fremdsprache (Englisch oder Französisch) soll mindestens entweder Lese- oder Hörverstehen überprüft werden.

Für jeden Durchgang werden neue Aufgaben von Lehrkräften entwickelt und erprobt, es können aber auch alte Aufgaben erneut zum Einsatz kommen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf die KMK-Bildungsstandards und die zugehörigen Kompetenzstufenmodelle.

Was passiert nach VERA?

Die Ergebnisrückmeldungen aus VERA sollen als zentraler Bestandteil eines datengestützten Entwicklungskreislaufs an einer Schule fungieren und dabei von einer 'Feedbackkultur' als Nahtstelle zwischen Datenrückmeldung und Datennutzung getragen werden (Konzeption der KMK zur Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung, S. 17). Dabei können die pädagogischen Potenziale von VERA für Lehrkräfte und Schulen gesehen werden bei der

  • durchgängigen Kompetenzorientierung der Testaufgaben und Ergebnisrückmeldungen,
  • dem „Blick von außen“, d. h. den multiplen Vergleichsmöglichkeiten zum Lernstand der eigenen Klasse,
  • dem Ausbau diagnostischer Kompetenzen bei Lehrkräften,
  • der Begründung und Planung pädagogischer Interventionen und Fördermaßnahmen,
  • der Nutzung der Leistungsrückmeldungen für kooperative Unterrichtsentwicklung im Kollegium.

Wichtige Hilfsmittel zur Umsetzung stellen hierbei das Arbeiten mit Aufgabenbeispielen und den didaktischen Kommentaren dar, die vom IQB entwickelt und bereitgestellt werden.

Welche Rolle spielt das IQB im Rahmen von VERA?

Am IQB werden die VERA-Testaufgaben vor dem flächendeckenden Einsatz von Lehrkräften aus den Ländern erarbeitet, von Fachdidaktiker*innen an Universitäten und Hochschulen überprüft und bewertet, von Ländervertreter*innen begutachtet sowie in einer jährlich stattfindenden Pilotierungsstudie mit mehreren hundert Schüler*innen auf Eignung und Schwierigkeit überprüft. Für den tatsächlichen VERA-Durchgang werden nur diejenigen Aufgaben verwendet, die sich in diesem umfangreichen Entwicklungsprozess von mehr als zwei Jahren bewährt haben. Das IQB erstellt aus den Aufgaben schließlich Testmodule, die den Ländern übergeben werden. Beispielaufgaben aus allen Fächern und Kompetenzbereichen können von der IQB-Webseite abgerufen werden. Zusätzlich entwickelt das IQB gemeinsam mit Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktikern sogenannte Didaktische Handreichungen, die die Lehrkräfte darin unterstützen sollen, die VERA-Ergebnisse für die Weiterentwicklung ihres Unterrichts zu nutzen. Des Weiteren entstehen auch Publikationen zum Thema, wie VERA in den Unterricht sinnvoll integriert werden kann (z. B. Grundschulmagazin 4/2018).

Zuständig für die Durchführung von VERA sind die Länder. Das heißt, sie organisieren die Vorbereitung, den Ablauf, die Auswertung und die Ergebnisrückmeldung in eigener Verantwortung und nach länderspezifischen Regelungen. In welchen Fächern und Kompetenzbereichen VERA eingesetzt wird, kann sich sowohl zwischen als auch innerhalb der Länder zwischen Schulen unterscheiden.

In der Verantwortung...

des IQB:

  • Aufgabenentwicklung
  • Aufgabenerprobung (Präpilotierung und Pilotierung)
  • Ermittlung der Aufgabenschwierigkeiten (Skalierung)
  • Aufgabenauswahl
  • Erstellen der Testmodule
  • Erarbeitung begleitender didaktischer Materialien

der Länder:

  • Druck und Distribution der Testhefte
  • Testdurchführung
  • Korrektur und Dateneingabe (i. d. R. durch die Lehrkräfte)
  • statistische Auswertung
  • Rückmeldungsgestaltung
  • Rückmeldung
  • Unterstützung der Schulen durch flankierende Maßnahmen nach der Ergebnisrückmeldung

Weiterführende Literatur

Demski D. (2017). Evidenzbasierte Schulentwicklung: Forschungsstand zur Rezeption und Nutzung evidenzbasierter Wissensbestände. In: Evidenzbasierte Schulentwicklung. Schulentwicklungsforschung, vol 2. Springer VS, Wiesbaden, S. 93-99.  DOI https://doi.org/10.1007/978-3-658-18078-2_4

Drücke-Noe, C (2012). Können Lernstandserhebungen einen Beitrag zur Unterrichtsentwicklung leisten? In Blum, W. et al. (Hrsg.): Mathematikunterricht im Kontext von Realität, Kultur und Lehrerprofessionalität, DOI 10.1007/978-3-8348-2389-2_2_29.Vieweg+Teuber Verlag/ Springer Fachmedien Wiesbaden, S. 284-293.

Frühwacht, A. (2012). Bildungsstandards in der Grundschule: Bildungsstandards und Vergleichsarbeiten aus der Sicht von deutschen und finnischen Lehrkräften. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag. https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=VnWMZEQPahQC&oi=fnd&pg=PA8&dq=vergleichsarbeiten+&ots=m-jiiwcwmI&sig=vjtlGzmulGRO1fg6JONIZoOmuNA#v=onepage&q=vergleichsarbeiten&f=false

Fuchs, G. (2019). Prognosegüte bildungsstandardbasierter Tests. Dissertation, Freie Universität Berlin, 2019. URN urn:nbn:de:kobv:188-refubium-23912-3

Gaststeiger, H.; Krelle, M. (2018). 10 Jahre Vergleichsarbeiten. VERA – und was dann? In: Grundschulmagazin 86 (2018) 4, S. 7-11. Verfügbar unter: https://www.oldenbourg-klick.de/zeitschriften/grundschulmagazin/2018-4/vera-und-was-dann

Götz, D. & Gasteiger, H. (2019). Anforderungen bei der Achsenspiegelung – Ein empirisch gestütztes Kategorienschema. Verfügbar unter: https://link.springer.com/journal/13138/40/2

Groß Ophoff, J., Koch, U., Hosenfeld, I. & Helmke, A. (2018). Ergebnisrückmeldungen und ihre Rezeption im Projekt VERA. Verfügbar unter: https://www.researchgate.net/profile/Jana_Gross_Ophoff/publication/241109304_Ergebnisruckmeldungen_und_ihre_Rezeption_im_Projekt_VERA/links/576cfd2908aedab13b85fc96/Ergebnisrueckmeldungen-und-ihre-Rezeption-im-Projekt-VERA.pdf

Groß Ophoff, J., Koch, U. & Hosenfeld, I. (2018). Vergleichsarbeiten in der Grundschule von 2004 bis 2015, S. 205-228. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-22241-3_9

Groß Ophoff, J., Isaac, K., Hosenfeld, I., Eichler, W. (2008). Erfassung von Leseverständnis im Projekt VERA. In: Checkpoint Literacy. Tagungsband 2 zum 15. Europäischen Lesekongress 2007 in Berlin, Publisher: Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS), Editors: Bernhard Hofmann, Renate Valtin, pp.36-51. Verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/241109204_Erfassung_von_Leseverstandnis_im_Projekt_VERA

Groß Ophoff, J.; Speck-Hamdan, A. (2009). Mit VERA Lesekompetenz ermitteln und fördern. In: Grundschulunterricht. Deutsch, 56 (2009) 2, S. 19-23. Verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/241109378_Mit_VERA_Lesekompetenz_ermitteln_und_fordern

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Groß Ophoff, J., Hosenfeld, I., Isaac, K. (2008). Kriteriengestützte Erfassung von Schreibleistungen im Projekt VERA. In: Hofmann, B. & Valtin, R. (Hrsg.), Checkpoint Literacy. Zum 15. Europäischen Lesekongress 2007 in Berlin. Tagungsband 2, S. 28-35. Berlin: Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS). Verfügbar unter: https://www.researchgate.net/publication/241109627_Kriteriengestutze_Erfassung_von_Schreibleistungen_im_Projekt_VERA

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SHu/MEn 07.01.21